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Thurgauer Carunternehmer kann auf Solidarität seiner Kunden zählen

Die Coronapandemie reisst dem Thurgauer Carunternehmen Scheiwiller ein Loch in die Kasse. Durch die finanziellen Rückschläge kann sich der Geschäftsführer kaum mehr über Wasser halten. Doch treue Kunden stehen an seiner Seite und setzen sich für den Inhaber ein.

15.01.2022 / 18:48 / von: sha/yho
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Das Thurgauer Ehepaar Horn war schockiert, als es vom Schicksal von Roman Scheiwiller hörte. Die beiden Drehorgelspielenden haben schon zahlreiche Reisen mit dem Carunternehmen Scheiwiller gebucht. Dass der Inhaber so starke Geldprobleme hat, dass er nicht mehr weiss, wie er an Lebensmittel kommt, wusste das Ehepaar nicht. Das Ehepaar lernte Roman Scheiwiller als hilfsbereiten und aufgestellten Mann kennen.

Bei ihren letzten Reisen haben sie beobachtet, dass seine Leichtigkeit einer schweren Bedrückung gewichen ist. «Das tut weh mitanzusehen», erzählt Gerda Horn. Deswegen wollen sie und ihr Mann helfen. In der Drehorgel-Szene haben sich schon einige Spender gefunden. Reinhard Horn sagt, er will die Kontonummer von Roman Scheiwiller auch auf seiner Webseite der Horns-Drehorgelmusik, unter der Rubrik «Aktuell» teilen, damit noch mehr Leute spenden können.

Auf die Aktion des Ehepaars ist die Thurgauer Zeitung aufmerksam geworden. Gerda Horn erwähnt im Interview mit der Zeitung, dass sich Roman Scheiwiller keine neue Brille leisten kann. Diese braucht er in seinem Job als Carfahrer aber dringend. Die Leserinnen und Leser sind berührt und bieten ihre Hilfe an. Gleich mehrere Leute wollen Roman Scheiwiller eine Brille spenden. Die grosse Solidarität seiner Kunden ist für Roman Scheiwiller ein Lichtblick: «Ich bin berührt von der Hilfe der Menschen. Ich fühle mich das erste Mal wieder getragen und nicht mehr alleine. Davor war alles nur ein Fass ohne Boden».

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Brauchli
am 18.01.2022 um 19:36
Insider haben negative Erfahrungen mit dem „Unternehmer“ gemacht….
Grämiger
am 17.01.2022 um 17:07
Das isch jo gföhrlich wenn er fascht nüt me gseh het bim Carfahre. Do het ich kei guets gwösse.
Leo Oswald Kenya
am 16.01.2022 um 12:39
Er müsste sich als Asylant ausgeben dann wird ihm alles bezahlt vom staat!