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Thurgauer Gewerbe unzufrieden mit Ständeratsentscheid

Der Ständerat will die Zollfreimengen nicht streichen. Zum Unmut des Thurgauer Gewerbes und dessen Branchenverband. Selbst das Schweizerische Konsumentenforum ist mit dem Entscheid nicht restlos glücklich.

20.09.2019 / 19:00 / von: mma/mga
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Der Gewerbeverband bemängelt, dass man eine Zollfrei-Ausgangslage wie an den Flughäfen schaffe. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

Der Gewerbeverband bemängelt, dass man eine Zollfrei-Ausgangslage wie an den Flughäfen schaffe. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

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Rund 10'000 Mehrwertsteuerformulare stempelt der deutsche Zoll täglich ab. In den meisten Fällen zahlt der Schweizer Kunde also weder in Deutschland noch in der Schweiz Steuern für die eingekauften Artikel. Damit schaffe man eine Zollfrei-Ausgangslage wie an den Flughäfen, bemängelt der Thurgauer Gewerbeverband die Situation.

Die Thurgauer Politik schaltete sich vor einem Jahr ein und forderte das Nationale Parlament mit einer Standesinitiative dazu auf, die Gesetzgebung anuzupassen. Die Zollfreimengen sollten gestrichen werden.

Der Ständerat lehnte am Donnerstag dieses Anliegen knapp ab. Doch der Gewerbeverband will sich noch lange nicht geschlagen geben.

TELE TOP war im Thurgau auf Stimmenfang:
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