Pull down to refresh...
zurück

Thurgauer Heime wünschen sich Booster-Impfung

Im Kanton Zürich kommt es zu immer mehr Impfdurchbrüche in Alters- und Pflegeheimen. Dieses Bild zeichnet sich auch in anderen Kantonen ab. Im Thurgau drängen die Heime darum auf die Booster-Impfung.

25.10.2021 / 18:22 / von: mma/rof
Seite drucken Kommentare
0
Auch im Kanton Thurgau drängen die Heime auf die Booster-Impfung. (Screenshot: TELE TOP)

Auch im Kanton Thurgau drängen die Heime auf die Booster-Impfung. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

In Zürcher Heimen gibt es offenbar immer mehr Corona-Impfdurchbrüche. Deshalb befürwortet die ärztliche Direktorin der Stadtzürcher Alterszentren, Gaby Bieri, eine baldige Booster-Impfung. Diese wird auch im Kanton Thurgau gefordert. «Wir hätten gerne die Booster-Impfung so schnell es geht für die Bewohnenden und Mitarbeitenden», so Claudia Fichtner, Geschäftsführerin Curaviva Thurgau, dem Verband Alters- und Pflegeheime und Institutionen, gegenüber TELE TOP.

TELE TOP hat mit Claudia Fichtner über die aktuelle Situation im Thurgau gesprochen:

video

Denn die Bewohner seien sich der Gefahr bewusst. Studien würden zeigen, dass es gerade für ältere Leute und Betagte sinnvoll sei, eine Covid-Auffrischungsimpfung verabreicht zu bekommen, da bei ihnen die Schutzwirkung nach sechs Monaten allmählich nachlässt.

Diesen Zustand spüren die Heime und Pflegeinstitutionen bereits. «Die Probleme sind die Impfdurchbrüche, sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern.» Diese könnten zu Todesfällen führen und das habe zur Folge, dass die Anspannung in den Heimen und Pflegeinstitutionen steige, so Fichtner weiter. Mit der Booster-Impfung könnte dies vermieden werden.

Auf Anfrage beim Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin heisst es: «Uns ist diese Situation bewusst. Generell sind die Fallzahlen am Steigen. Letzte Woche habe ich unsere Situation bei Bundesrat Alain Berset deponiert.» In den letzten sieben Wochen hatte der Kanton Thurgau bei den Alters- und Pflegeheimen rund 14 registrierte Impfdurchbrüche. Jedoch betont Urs Martin: «Weit über 2'000 Menschen sind in den Alters- und Pflegeheimen gegen das Coronavirus geimpft worden.»

Der Impfstoff für die Auffrischungsimpfung muss aber zuerst von der Heilmittelbehörde Swissmedic freigegeben werden. Offen sei laut Urs Martin, für wen die Booster-Impfung zugelassen werde: «Ich gehe davon aus, dass diese für die älteren Leute in einer ersten Phase zugelassen werden.»

Beitrag erfassen

Keine Kommentare