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Thurgauer Industrie spürt Gegenwind - Baubranche boomt weiter

Die Thurgauer Industriebetriebe haben im zweiten Quartal 2019 vermehrt Gegenwind gespürt. Der Auftragsbestand verschlechterte sich. Dies geht aus dem neuesten Wirtschaftsbarometer hervor. Deutlich besser läuft es der Bauwirtschaft.

16.08.2019 / 12:40 / von: sda/mma
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Die Geschäftslage in der Bauwirtschaft verbesserte sich auf hohem Niveau nochmals. (Symbolbild: Pixabay.com/joffi)

Die Geschäftslage in der Bauwirtschaft verbesserte sich auf hohem Niveau nochmals. (Symbolbild: Pixabay.com/joffi)

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Alles in allem war die Geschäftslage Anfang Juli nach wie vor solide, wie die Thurgauer Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Das Wirtschaftsbarometer wird vom Kanton, der Thurgauer Kantonalbank, der Industrie- und Handelskammer IHK und dem Gewerbeverband gemeinsam erhoben.

Die Thurgauer Exporte stiegen um 20 Prozent. So wurden markant mehr Fahrzeuge, Präzisionsinstrumente und Maschinen einzelner Zweige der Maschinenindustrie exportiert. Rückläufig waren hingegen die Exporte von Industriemaschinen und Metallwaren. Viele Industriebetriebe hätten die Produktion gedrosselt.

Zudem gingen weniger Bestellungen ein. «Der Auftragsbestand wird inzwischen als zu niedrig eingestuft», heisst es im Communiqué. Für das dritte Quartal und bis Ende Jahr rechnen die Industriebetriebe mit gleich bleibender Produktion und stabilem Bestellungseingang.

Boom in der Baubranche

In der Bauwirtschaft verbesserte sich die Geschäftslage auf hohem Niveau nochmals. Davon profitierte sowohl das Bauhaupt- als auch das Ausbaugewerbe. Die Nachfrage zeige aufwärts, heisst es. Bis Ende 2019 rechnen neun von zehn Betrieben mit einem anhaltend guten Geschäftsgang.

Kaum Veränderungen gab es im Detailhandel. Die Warenverkäufe entwickelten sich stabil, die Ertragslage verbesserte sich minim. 80 Prozent der Betriebe bezeichneten ihre Geschäftslage als befriedigend, die übrigen als gut. Auf die kommenden Monate blicken die Detailhändler vorsichtig.

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