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Thurgauer Klimastrategie geht in die Vernehmlassung

Damit die Schweiz die Klimaziele erreichen kann, müssen auch die Kantone ihren Beitrag leisten. Der Thurgauer Regierungsrat hat den Entwurf der Klimastrategie in die Vernehmlassung gegeben.

17.05.2022 / 11:50 / von: ame/sda
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Damit der Kanton Thurgau die Treibhausgasemissionen verringern kann, hat die Regierung eine Klimastrategie ausarbeiten lassen. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Damit der Kanton Thurgau die Treibhausgasemissionen verringern kann, hat die Regierung eine Klimastrategie ausarbeiten lassen. (Symbolbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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Der Klimawandel stellt eine der grössten globalen Herausforderungen für Politik und Gesellschaft dar. Die Menschen verursachen Treibhausgasemissionen (THG), die hauptverantwortlich für den Klimawandel sind. Ohne Gegenmassnahmen steigen die Treibhausgasemissionen weiter, und die Temperaturen nehmen weiter zu.

 

Die Schweiz hat 2017 das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und sich damit verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren und bis 2050 das Netto-Null-Ziel zu erreichen. Das heisst, dass der Ausstoss und die Speicherung der Treibhausgasemissionen bis dann in einem Gleichgewicht sein müssen, wie die Thurgauer Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

 

Auch der Thurgau ist fast jährlich von Extremereignissen wie Trockenheit und Starkniederschlägen betroffen. Der Kanton will insbesondere im Rahmen seiner Energiepolitik Massnahmen umsetzen, die zu einer Reduktion der THG-Emissionen beitragen. Die Regierung beauftragte Ende 2020 das Amt für Umwelt damit, eine Klimastrategie zu erarbeiten.

 

Fokus auf direkte und indirekte Emissionen

Die Klimastrategie zeigt auf, wie sich die Treibhausgasemissionen bis 2050 entwickeln müssen, wie die Anpassung an den Klimawandel erfolgen und woran sich das politische Handeln in den nächsten Jahren orientieren soll, wie es im Communiqué weiter heisst.

 

Sie fokussiert auf die direkten (auf dem Kantonsgebiet emittierten) Treibhausgasemissionen, behandelt aber auch die Emissionen, die durch den Konsum im Kanton verursacht, aber anderswo ausgestossen werden. Dazu wurden in verschiedenen Sektoren Ziele und Handlungsfelder ausgearbeitet wie bis 2050 das Netto-Null-Ziel erreicht, Chancen durch den Klimawandel genutzt, Risiken gemindert und die Anpassungsfähigkeit von Wirtschaft, Gesellschaft um Umwelt erhöht werden können.

 

Die Klimastrategie Thurgau geht vom 17. Mai bis 31. August in eine elektronische Vernehmlassung. Konkrete Massnahmen werden im Aktionsplan Klima ab Herbst 2022 erarbeitet.

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