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Thurgauer Politiker kritisieren «milde» Corona-Massnahmen der Regierung

Verschiedene Parteien sind nicht einverstanden mit den neuen Corona-Massnahmen im Kanton Thurgau. Sie kritisieren, dass die Regelungen zu milde und zu spät angesetzt wären.

17.10.2020 / 18:04 / von: sbr/ska
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Wegen der steigenden Fallzahlen hat die Thurgauer Coronahotline viel zu tun. (Screenshot: TELE TOP)

Wegen der steigenden Fallzahlen hat die Thurgauer Coronahotline viel zu tun. (Screenshot: TELE TOP)

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Für den Thurgauer CVP-Präsidenten, Paul Rutishauser, hinkt der Regierungsrat mit den Corona-Massnahmen immer einen Schritt hinterher. «Die Regierung reagiert, anstatt zu agieren», betont der Politiker gegenüber TELE TOP.

Die neuen Massnahmen also die Maskenpflicht für öffentliche und private Veranstaltungen und eine Maskenpflicht in Bars und Clubs, gehen auch für die Grünliberalen zu wenig weit: «Man hätte eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum einführen sollen», fordert der Parteipräsident Robert Meyer.

Anders sieht es die SVP Thurgau. Am Telefon betont Präsident Ruedi Zbinden, er stehe völlig hinter den Entscheidungen der Regierung. So auch die Freisinnigen. Der Präsident Gabriel Macedo wünscht sich ausserdem «keine weiteren Einschränkungen für die Wirtschafts- und Bewegungsfreiheit».

Die SP schreibt auf Anfrage von TELE TOP, dass sie ein Ende vom Corona-Flickenteppich zwischen den Kantonen und somit eine einheitliche Regelung von ganz oben begrüssen würde.

Im Beitrag von TELE TOP kritisieren Thurgauer Politiker das Vorgehen der Regierung:

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daebrueno
am 21.10.2020 um 11:42
So ein Blödsinn kann nur die Politik von sich geben. Was sollte daran schwierig sein eigene, der Situation angepasste Massnahmen zu definieren. Typisches Werk von Lobbyisten, sich auf keinen Fall mit den Geldströmen schlecht stellen, sonst wäre noch eigener Verzicht notwendig. Also lieber andere verantwortlich machen, das ist Solidarität.