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Thurgauer reichen 88 Ideen für TKB-Millionen ein

Die Thurgauer Kantonalbank hat beim Börsengang vor sechs Jahren einen grossen Batzen Geld verdient. Lange war unklar, was mit den rund 127 Millionen Franken passieren soll. Im Rahmen eines Wettbewerbs, hat die Bevölkerung 88 Projektideen eingereicht.

07.07.2020 / 06:29 / von: mle
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Auch eine der eingereichten Ideen: Der Bau von 5'000 Solarparkplätzen mit Ladestationen. (Symbolbild: Pixabay.com/stux)

Auch eine der eingereichten Ideen: Der Bau von 5'000 Solarparkplätzen mit Ladestationen. (Symbolbild: Pixabay.com/stux)

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Vor sechs Jahren ist die Thurgauer Kantonalbank (TKB) an die Börse gegangen. Das bescherte dem Kanton als Eigentümer eine Summe von 127,2 Millionen Franken, welche bislang unberührt geblieben ist. Das Parlament hat jedoch ein Moratorium verordnet, welches Ende 2021 abläuft. Bis dann muss klar sein, was mit dem Geld passiert. Der im Februar lancierte Ideenwettbewerb ist nun zu Ende und wie die «Thurgauer Zeitung» am Dienstag schreibt, seien beim Kanton 88 Vorschläge eingegangen. Darunter 32 Grossprojekte und 56 Kleinprojekte.

Die Vorschläge seien recht unterschiedlich. Während gleich mehrere Leute das Geld in die Digitalisierung oder Kulturprojekte stecken würden, schlägt jemand anderes vor, historische Bauten zu renovieren. Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) zum Beispiel, will für 30 Millionen Franken einen Berufsbildungscampus Ostschweiz bauen. In diesem sollen überbetriebliche Kurse für Lehrlinge verschiedener Branchen durchgeführt werden.

Die Thurgauer Regierung sowie das Parlament müssen nun über die Vorschläge entscheiden. Die Projekte sollen dann im Jahr 2022 umgesetzt werden. 

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