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Thurgauer SVP-Politiker kämpft weiter gegen Rassismus-Urteil

Der Fraktionspräsident der SVP im Arboner Stadtparlament, Roland Schöni, will die Verurteilung wegen Rassendiskriminierung nicht auf sich sitzen lassen. Er zieht den Entscheid ans Obergericht weiter. Hintergrund sind Äusserungen gegenüber Fahrenden.

05.06.2019 / 04:40 / von: das
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Roland Schöni kämpft weiter gegen die Verurteilung wegen Rassendiskriminierung. (Bild: Fotomontage RADIO TOP/svparbon.ch/arbon.ch)

Roland Schöni kämpft weiter gegen die Verurteilung wegen Rassendiskriminierung. (Bild: Fotomontage RADIO TOP/svparbon.ch/arbon.ch)

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Roland Schöni wurde von der Staatsanwaltschaft Bischofszell per Strafbefehl zu einer Busse verurteilt, nachdem die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Strafanzeige eingereicht hatte.

Er hatte Fahrende auf der Steinacher Gemeindegrenze in einem Zeitungsbericht als «Schlitzohren und Kleinkriminelle» bezeichnet.

Gegen diese Busse wehrte sich der SVP-Politiker vor dem Bezirksgericht Arbon

- jedoch ohne Erfolg. Nun legt Schöni Berufung dagegen ein, wie er gegenüber der «Thurgauer Zeitung» bestätigt. Weil gemäss Urteilsbegründung «die Grenze nur ganz knapp überschritten» wurde, ist Schöni zuversichtlich, dass er mit seiner Berufung Erfolg haben wird.

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