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Thurgauerin wirft Ärzten vor, sie mit gefährlichen Bakterien infiziert zu haben

Eine Thurgauerin, die 2015 und 2016 im Kantonsspital Frauenfeld operiert wurde, macht den zuständigen Ärzten schlimme Vorwürfe. Die Ärzte hätten sie trotz starker Schmerzen als Simulantin bezeichnet und sie ausserdem mit gefährlichen Bakterien angesteckt.

08.10.2019 / 06:07 / von: vsa
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Das Kantonsspital Frauenfeld hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäussert. (Bild: pixabay.com/HansMartinPaul)

Das Kantonsspital Frauenfeld hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäussert. (Bild: pixabay.com/HansMartinPaul)

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Eine Frau aus dem Thurgau musste 2015 am Fuss operiert werden, nachdem bei ihr eine Knochenzyste festgestellt wurde. Ohne eine Operation wäre die Knochenwand der 46-Jährigen laut eigener Aussage gebrochen, da sich ihr Knochenmark aufgelöst hat.  

Nach der Operation habe sie starke Schmerzen gehabt und ihr Fuss sei blau und geschwollen gewesen. Darauf hätten die Ärzte laut Aussage der Patientin jedoch keine Rücksicht genommen. Im Gegenteil: Die dreifache Mutter wirft den Ärzten vor, sie hätten sie als Simulantin bezeichnet. Das sagt die Thurgauerin gegenüber «20 Minuten».

Nachdem sich das Knochenmark der Patientin erneut verflüssigt hatte, musste sie 2016 nochmals operiert werden. Bei einer abschliessenden Biopsie wurde bei ihr das Bakterium «Propionibacterium acnes» festgestellt. Laut Ärzten einer anderen Klinik sei dieses am ehesten auf operativem Weg übertragen worden.
Medizinisch bestätigt wurde dieser Vorwurf bisher jedoch nicht. 

Aufgrund der Schmerzen, die die Thurgauerin seit der letzten Operation begleiten, musste sie vergangenes Jahr ihre Arbeit als Altenpflegerin aufgeben. 

Das Kantonsspital Frauenfeld hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäussert. 

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