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Tierquälerei-Vorwürfe in Herrenhof wegen Schaf-Geruch

Den Tierquälerei-Vorwürfen gegen den Schafhalter in Herrenhof liegt ein Nachbarschaftsstreit zugrunde. Ein Nachbar des Bauern stört sich ab dem Geruch der Tiere.

 

18.10.2018 / 06:12 / von: sap
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Dieser Hof steht im Zentrum des Nachbarschaftsstreits (Bild: Screenshot TELE TOP)

Dieser Hof steht im Zentrum des Nachbarschaftsstreits (Bild: Screenshot TELE TOP)

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Eigentlich sei er kein Tierschützer, sagte der Nachbar gegenüber der «Thurgauer Zeitung». Er störe sich jedoch am Gestank des Bauernhofs in Herrenhof. Er könne kaum mehr lüften oder einen Abend auf dem Sitzplatz geniessen, so die Vorwürfe des Nachbarn. 

Der Nachbar habe die Aufnahmen bereits Ende August gemacht, wie er der «Thurgauer Zeitung» sagt. Dem kantonalen Veterinäramt habe er diese allerdings nicht geschickt. Weil er bei den Behörden bisher kein Gehör fand, versuchte er es über den VgT. Der VgT hat aufgrund des Videos eine Strafanzeige wegen Tierquälerei gegen den Schafhalter eingereicht. Das hat zu vielen Hasskommentaren gegen den Bauern geführt. Detailhändler Coop und Fleischverarbeiter Bell haben die Zusammenarbeit mit dem Bauern beendet.

Die Behörden des Kantons Thurgau haben den Bauer jedoch entlastet. Bei einer unangemeldeten Kontrolle hat das Veterinäramt keine Missstände festgestellt. Ob sich der Tierhalter strafrechtlich etwas zu Schulden kommen lassen hat, wird nun weiter durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft abgeklärt.

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