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Trockenheit löst im Ostschweizer Parlament Vorstösse aus

Die Trockenheit in der Ostschweiz findet ihren Niederschlag in Vorstössen aus kantonalen Parlamenten: Darin wird nach den möglichen Auswirkungen oder nach dringenden Massnahmen gefragt.

11.10.2018 / 15:56 / von: sda/eob
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Das trockene Flussbett der Töss 2015 (Bild: twitter.com/Verena Birchler)

Das trockene Flussbett der Töss 2015 (Bild: twitter.com/Verena Birchler)

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Einen Vorschlag hat der Thurgauer GLP-Kantonsrat Stefan Leuthold. Er empfiehlt die Nutzung von Regenwasser als mögliche Lösung gegen das Problem der Trockenheit vor. Das Regenwasser soll in unterirdischen Speichern gesammelt werden. Damit könne die Wasserknappheit bei längeren Trockenperioden entschärft werden, heisst es im Vorstoss. Ein weiterer Vorteil: Bei schweren Niederschlägen würde damit die Überschwemmungsgefahr reduziert. Die Thurgauer Regierung soll nun erklären, was sie von solchen Wasserspeichern hält und ob sie bereit sei, den Einbau aus einem bestehende kantonalen Fonds zu fördern.

Zudem beschäftigt sich ein Vorstoss der St.Galler SP-Grüne-Fraktion zu dem Klimawandel: In einzelnen Kantonen seien Gegenstrategien mit Massnahmen ausgearbeitet worden. Im Aargau gebe es etwa den «Klima-Check», in Graubünden einen «Werkzeugkoffer für die Region Surselva». Verlangt werden nun ähnliche Massnahmenpläne für den Kanton St. Gallen.

In eine ähnliche Richtung geht ein Vorstoss von Meinrad Gschwend (Grüne). Er fragt nach den Konsequenzen des Hitzesommers: «Hat die Regierung den Überblick über die Folgen im Kanton St. Gallen?» Der Kantonsrat will unter anderem wissen, ob aus den Erfahrungen Schlüsse gezogen worden seien und ob die Regierung bereit sei, den Klimaschutz zu einem zentralen Schwerpunkt der Legislatur zu machen.

Um die Wasserversorgung bei grosser Trockenheit sorgt sich der parteiunabhängige Ausserrhoder Kantonsrat Peter Gut. Der Regierungsrat soll Auskunft geben, wie er die Bedeutung privater Quellen einschätzt und ob es zusätzliche Massnahmen zu deren Schutz brauche.

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