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Vorläufig genügend Trinkwasser im Thurgau

Der Thurgauer Regierungsrat hat die Wasserversorgung untersuchen lassen. Das Ergebnis: Der Kanton verfügt bis 2030 überall über genügend Trinkwasser. Danach könnte es in einzelnen Region einen Mangel geben.

14.03.2019 / 12:16 / von: mle/sda
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Der Thurgauer Regierungsrat hat die Wasserversorgung untersuchen lassen. Das Ergebnis: Der Kanton verfügt bis 2030 überall über genügend Trinkwasser. (Bild: Pixabay.com/stuarthampton)

Der Thurgauer Regierungsrat hat die Wasserversorgung untersuchen lassen. Das Ergebnis: Der Kanton verfügt bis 2030 überall über genügend Trinkwasser. (Bild: Pixabay.com/stuarthampton)

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Bei der Versorgung mit Trinkwasser gebe es grosse Herausforderungen, heisst es in der Mitteilung des Kantons Thurgau vom Donnerstag. Die Bevölkerung wachse ständig. Wegen des Klimawandels sei mit mehr und längeren Trockenphasen zu rechnen.

Der Regierungsrat hat deshalb das Amt für Umwelt beauftragt, eine Planung für die Trinkwasserversorgung zu erarbeiten. Das Ergebnis zeigt, dass sich die einzelnen Regionen eigenständig mit Wasser versorgen können. Der Kanton Thurgau verfügt auch in den kommenden Jahrzehnten über ausreichend Trinkwasser.

Massnahmen in die Wege geleitet
Ab 2030 zeichneten sich bei normalem Betrieb und einem mittleren Bedarf Defizite für die Regionen Frauenfeld und Amriswil ab. Bei einem maximalen Bedarf würde es im Jahr 2050 in den Regionen Kreuzlingen, Amriswil, Frauenfeld und Münchwilen «zu erheblichen Fehlmengen» kommen.

Diese Prognosen führen nun zu 18 Massnahmen, mit der die langfristige Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Überarbeitung des kantonalen Richtplans. Darin könnte die Neuerschliessung von Grundwasservorkommen oder der Neubau grosser Transferverbindungen zwischen den Regionen aufgenommen werden.

In den Gemeinden sollen Verluste von Wasser durch defekte und undichte Leitungen behoben werden. Bei der Bezeichnung von Wasserfassungen als Schutzzonen gebe es noch ein Vollzugsdefizit. In der Region Amriswil könnten die Defizite bis 2050 über die vorgesehenen Ausbauten der Seeewasserwerke ausgeglichen werden.

Im Sommer 2018 machte die Hitze, der Regenmangel und die damit einhergehende Trockenheit der Ostschweiz extrem zu schaffen. Sogar ein Wasserentnahmeverbot wurde verhängt. Im Januar diesen Jahres wurde bekannt, dass noch immer zu wenig Grundwasser vorhanden sei. 

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