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Wahlen in Frauenfeld: Neun altbekannte und eine neue Partei

Am 31. März sind in Frauenfeld Gemeinderatswahlen. Zehn Parteien treten jeweils mit einer Liste an. Eine Übersicht mit welchen Positionen die Parteien die Wählerinnen und Wähler überzeugen wollen.

21.03.2019 / 11:15 / von: pwa
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Am 31. März wird der Frauenfelder Gemeinderat neu gewählt. (Archivbild: frauenfeld.ch)

Am 31. März wird der Frauenfelder Gemeinderat neu gewählt. (Archivbild: frauenfeld.ch)

Gemeinderat der SVP Frauenfeld und Wahlkampfleiter, Romeo Küng. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Gemeinderat der SVP Frauenfeld und Wahlkampfleiter, Romeo Küng. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der FDP Frauenfeld, Roman Pulfer. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der FDP Frauenfeld, Roman Pulfer. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident von Chrampfe und Hirne, Charles Landert. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident von Chrampfe und Hirne, Charles Landert. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Gemeinderat der SP Frauenfeld und Mitglied im Wahlkampfteam, Pascal Frey. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Gemeinderat der SP Frauenfeld und Mitglied im Wahlkampfteam, Pascal Frey. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der CVP Frauenfeld, Beda Stähelin. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der CVP Frauenfeld, Beda Stähelin. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Gemeinderat der EVP Frauenfeld und Mitglied der Parteileitung, Michael Hodel. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Gemeinderat der EVP Frauenfeld und Mitglied der Parteileitung, Michael Hodel. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der Grünen Frauenfeld, Michael Pöll. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der Präsident der Grünen Frauenfeld, Michael Pöll. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Die bisherige Gemeinderätin der GLP, Irina Meyer. (Bild: GLP Frauenfeld)

Die bisherige Gemeinderätin der GLP, Irina Meyer. (Bild: GLP Frauenfeld)

Der bisherige Gemeinderat der EDU, Christian Mader. (Bild: Christian Mader)

Der bisherige Gemeinderat der EDU, Christian Mader. (Bild: Christian Mader)

Wahlplakate der Frauenfelder Jungpartei, die erstmals bei den Gemeinderatswahlen antritt. (Bild: facebook.com/Frauenfelder Jungpartei - FJP)

Wahlplakate der Frauenfelder Jungpartei, die erstmals bei den Gemeinderatswahlen antritt. (Bild: facebook.com/Frauenfelder Jungpartei - FJP)

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Die SVP ist mit zehn Sitzen die aktuell stärkste Partei im 40-köpfigen Frauenfelder Gemeinderat. Das soll auch in Zukunft so bleiben. In der nächsten Legislaturperiode ginge es vor allem darum, angefangene Projekte in der Stadt Frauenfeld zu einem guten Abschluss zu bringen, sagt SVP-Gemeinderat und Wahlkampfleiter Romeo Küng.

«Apackä» lautet das Motto der SVP Frauenfeld, erklärt Wahlkampfleiter Romeo Küng gegenüber RADIO TOP:

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Sieben Sitze im Gemeinderat gehören aktuell der FDP. Bei den Stadtratswahlen im Februar konnte die Partei einen grossen Erfolg feiern: Ihr Kandidat Fabrizio Hugentobler hat überraschend den Einzug in den Stadtrat geschafft. Aber Roman Pulfer, Parteipräsident der FDP Frauenfeld, mahnt zur Vorsicht. In erster Linie ginge es darum, die sieben Sitze zu verteidigen. Die FDP will erreichen, dass sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch das Gewerbe in Frauenfeld zu Hause fühlen.

«Wir geben Frauenfeld Weitsicht» sagt FDP-Präsident Roman Pulfer im RADIO TOP-Beitrag:

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Ebenfalls sieben Sitze im Gemeinderat hat die lokale Partei Chrampfe und Hirne. Die Mitte-Links-Partei CH musste bei den Stadtratswahlen im Februar eine Niederlage hinnehmen, denn die Partei hat ihren Sitz im Stadtrat verloren. Mit einer zukunftsgerichteten Sachpolitik will Chrampfe und Hirne bei den Wählerinnen und Wählern Punkten, sagt Präsident Charles Landert.

«Wir bleiben dran. Unabhängig, konsequent, weitsichtig.» Der RADIO TOP-Beitrag klärt, wofür der Slogan von CH steht:

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Die SP sitzt aktuell mit vier Vertreterinnen und Vertretern im Gemeinderat Frauenfeld. «Unser Ziel: Wir wollen einen Sitz dazu gewinnen», sagt SP-Gemeinderat Pascal Frey. Die SP will bei den Wählerinnen und Wählern mit sozial- und umweltpolitischen Themen punkten.

Warum die SP Frauenfeld mit einem Postkarten-Sujet Wahlwerbung macht, im RADIO TOP-Beitrag:

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Vier Sitze im Stadtparlament belegt auch die CVP. Ein fünfter Sitz ist das erklärte Ziel des Präsidenten der CVP Frauenfeld, Beda Stähelin. Er sieht es als grossen Vorteil der CVP, dass sie weder links noch rechts steht. Mit einer Politik für alle Frauenfelderinnen und Frauenfelder will die CVP einen Sitz dazu gewinnen.

CVP-Präsident Beda Stähelin erläutert im RADIO TOP-Beitrag, was der Slogan «Wir halten Frauenfeld zusammen» zum Ausdruck bringen soll:

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Die EVP ist aktuell mit drei Sitzen im Gemeinderat vertreten. Geht es nach EVP-Gemeinderat Michael Hodel  sind es nach den Wahlen mindestens vier Sitze. «Wir suchen nach konstruktiven Lösungen, die das Miteinander in Frauenfeld besser machen,» erläutert Michael Hodel.

Zwei Sitze im Frauenfelder Gemeinderat sind zurzeit von den Grünen besetzt. Bei diesen Gemeinderatswahlen wollen die Grünen die Zahl ihrer Sitze auf vier verdoppeln. In der Klimapolitik gibt es in Frauenfeld noch viel Handlungsbedarf, ist der Präsident der Grünen Frauenfeld Michael Pöll überzeugt.

Wie die EVP und die Grünen die Wählerinnen und Wähler in Frauenfeld überzeugen wollen, im RADIO TOP-Beitrag:

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Die GLP will bei diesen Gemeinderatswahlen zulegen. Bisher waren die Grünliberalen mit einer Abgeordneten im Gemeinderat vertreten. Mindestens ein weiterer Sitz soll dazukommen, sagt der Präsident der GLP Frauenfeld, Andreas Schelling. Eine klimafreundliche Politik, aber auch eine offene Gesellschaft oder eine gesunde Quartierentwicklung sind die Kernthemen der GLP in Frauenfeld.

Ebenfalls mit einem Sitz im Gemeinderat ist die EDU. Die EDU vertritt traditionell christliche Werte, erläutert EDU-Gemeinderat Christian Mader. Nach der Wahl soll neben ihm ein zweiter EDU-Politiker im Gemeinderat sitzen. Gemeinsam wollen sie dann beispielsweise die Familien in Frauenfeld stärken.

Das erste Mal bei den Gemeinderatswahlen dabei ist die Frauenfelder Jungpartei. Die FJP wurde erst im November 2018 gegründet. Die drei Gründungsmitglieder fühlten sich bei keiner der etablierten Parteien zu Hause und haben kurzerhand ihre eigene Partei gegründet. Die FJP will möglichst eindeutige und einfache Positionen vertreten.

Die Kernthemen von GLP, EDU und FJP im RADIO TOP-Beitrag:

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Die lokale Partei Menschen für Frauenfeld, abgekürzt MproF, hatte bisher ebenfalls einen Gemeinderatssitz inne. Bei diesen Wahlen tritt MproF nicht mehr an. 

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