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«Statt Felder habe ich nun Seen»

Wegen der Gewitter zwischen Montagabend und Dienstagmorgen sind im Kanton Thurgau rund 110 Schadensmeldungen eingegangen. Sie betrafen vor allem überflutete Keller oder Garagen. Aber auch die Felder der Bauern haben unter den Gewittern gelitten.

29.06.2021 / 18:10 / von: jeh/sda
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Nach der Gewitterfront vom Montagabend mit starkem Regen und Hagel gingen im Kanton Thurgau 110 Schadensmeldungen ein. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Nach der Gewitterfront vom Montagabend mit starkem Regen und Hagel gingen im Kanton Thurgau 110 Schadensmeldungen ein. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

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Überflutete Keller und überschwemmte Strassen. Diese Bilder haben die Gewitter am Montagabend und Dienstagmittag verursacht. Im Kanton Thurgau gingen 110 Schadensmeldungen ein.. Rund 40 davon seien aus der Region Schlatt eingetroffen, teilte die Thurgauer Polizei am Dienstag mit. Betroffen waren auch Gebiete im Hinter- und Mittelthurgau. Eine Gewitterfront brachte starken Regen sowie Hagel. Diesen bekam auch Andreas Vollenweider zu spüren. Er ist Gemüsegärtner in Schlatt und seine Felder wurden arg in Mitleidenschaft gezogen. «Statt Felder habe ich nun Seen. Es hat ein bisschen gehagelt aber das hat gereicht, dass die Salaternte für die nächsten zwei Wochen kaputt ist», erzählt Andreas Vollenweider. Nicht nur der Hagel, auch die grossen Regentropfen zusammen mit dem Wind haben viele Blätter zerschlagen. Diese sind nun unverkäuflich, da sie nicht schön genug sind.

Welche Schäden das Gewitter angerichtet hat, im Beitrag von RADIO TOP:

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Auch in Zürich gab es Überschwemmungen. So stand das Bellevue am Montagabend unter Wasser. Die Feuerwehren im Kanton rückten aber nicht nur wegen überfluteten Kellern und Hauseingängen aus, erklärt Julia Graf von Schutz und Rettung Zürich: «Mit dem Regen kam auch Wind und dieser führte dazu, dass an einigen Orten Baugerüste umgestürzt sind.» Auch Bäume stürzten um und Äste wurden abgerissen. Insgesamt leisteten die Feuerwehren im Kanton Zürich über 300 Einsätze, sagt Julia Graf.

Überschwemmt wurden auch Campingplätze. In Maur beim Greifensee steht der Campingplatz unter Wasser. Nach dem Montagabend wurde er auch am Dienstag vom Gewitter heimgesucht. Bis am Dienstagvormittag gab es keine Meldungen von verletzten Personen.

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