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Weinfelder Stadtrat postiert Security am Bahnhof

Nachdem es am Bahnhof Weinfelden wiederholt zu gewalttätigen Überfällen gekommen ist, setzt die Stadt zusätzlich einen privaten Sicherheitsdienst ein. Er soll jeweils am Abend am Bahnhof präsent sein, vorerst bis Ende März.

17.02.2021 / 17:55 / von: mle
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Nachdem es am Bahnhof Weinfelden wiederholt zu gewalttätigen Überfällen gekommen ist, setzt die Stadt zusätzlich einen privaten Sicherheitsdienst ein. (Archivbild: RADIO TOP/Marija Lepir, 2018)

Nachdem es am Bahnhof Weinfelden wiederholt zu gewalttätigen Überfällen gekommen ist, setzt die Stadt zusätzlich einen privaten Sicherheitsdienst ein. (Archivbild: RADIO TOP/Marija Lepir, 2018)

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Aufgrund der jüngsten Ereignisse am Bahnhof Weinfelden, setzt die Stadt zusätzlich einen privaten Sicherheitsdienst ein, der jeweils am Abend am Bahnhof Weinfelden präsent ist. Die Sofortmassnahme wurde laut Stadtrat am 16. Februar 2021 beschlossen und gilt vorerst bis Ende März 2021.

Für den Stadtrat Weinfelden nehmen die SBB und die Kantonspolizei Thurgau ihre Verantwortung bezüglich Ordnung und Sicherheit am Bahnhof Weinfelden zu wenig wahr. Da der Bahnhof der SBB gehört, ist sie nämlich für die Ordnung und die Sicherheit auf dem Areal zuständig. Und die Kantonspolizei Thurgau hätte für Sicherheit in der Bevölkerung zu sorgen, so der Stadtrat.

Die Sicherheit und der Schutz der Weinfelder Bevölkerung sei für den Stadtrat sehr wichtig. Vertreter der Stadt hätten sich in der Vergangenheit regelmässig mit Vertretern von SBB und Kantonspolizei getroffen, um die Zustände am Bahnhof zu thematisieren. Bereits heute setze die Stadt Sicherheitsdienste für Kontroll- und Patrouillentätigkeiten auf dem Stadtgebiet und am Bahnhof ein. Die Kosten dafür belaufen sich auf 130'000 Franken im Jahr.

Die Erstellung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes seitens der Stadt sei in Zusammenarbeit mit einer externen Sicherheitsfirma und unter der Leitung von Stadtrat Hans Eschenmoser in Arbeit. Die SBB und die Kantonspolizei würden in die Arbeiten einbezogen und in die Pflicht genommen.

Die Forderungen einer Video-Überwachung sowie eines Verkaufsverbots von alkoholischen Getränken auf dem Bahnhofsareal würden seitens der Stadt in die Lösungsfindung eingebracht.

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