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Zahl der 5G-Antennen im Thurgau steigt sprunghaft an

Im Dezember ist die Zahl der 5G-Antennen im Kanton Thurgau sprunghaft angestiegen. Das Amt für Umwelt AfU teilt jedoch mit, dass die gesamthafte Strahlen-Exposition der Bevölkerung sich nicht verändert.

12.12.2019 / 11:01 / von: cgr
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Die Zahl der 5G Antennen ist im Kanton Thurgau von 28 auf 70 angestiegen. Gemäss dem Amt für Umwelt AfU sei das aber kein Grund zur Sorge. (Bild: pixabay.com / blickpixel)

Die Zahl der 5G Antennen ist im Kanton Thurgau von 28 auf 70 angestiegen. Gemäss dem Amt für Umwelt AfU sei das aber kein Grund zur Sorge. (Bild: pixabay.com / blickpixel)

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Neu stehen im Kanton Thurgau 70 5G-Antennen - vor Kurzem waren es noch 28. Für die meisten Antennen waren keine Baugesuche nötig, da alte Antennen zu 5G-Antennen umgerüstet werden. Die Strahlenbelastung erhöht sich gemäss Angaben des Amt für Umwelt AfU nicht, da bestehende Dienste teils vom Netz genommen wurden. 

Viele besorgte Bürgerinnen und Bürger

«Aktuell erhalten wir täglich verschiedene Anfragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern zum Thema 5G», schreibt Martin Zeltner, Leiter der Abteilung Luftreinhaltung, in der Mitteilung des Amt für Umwelt. Die Abteilung überprüfe die Einhaltung der Grenzwerte der Mobilfunk-Antennen.

Die zuständigen Thurgauer Behörden möchten zudem die Bevölkerung über den Ausbau der Antennen informieren um «eine sachliche Orientierungshilfe bieten zu können», so Zeltner weiter. Eine Liste mit den betroffenen Stationen findet sich auf umwelt.tg.ch

Wie der Kanton und die Strahlengegner auf die Antennen reagieren, im Beitrag von RADIO TOP: 

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Bruno Thürig
am 16.12.2019 um 23:17
Gemäss Angaben des Amt für Umwelt AfU erhöht sich nicht Strahlenbelastung durch 5G nicht. Das ist wohl ein schlechter Witz!!Wieso fallen dann Tausende Vögel und Bienen in der nähe von 5G Antennen tot zu Boden und Kinder bekommen Nasenbluten?
Christa Huber
am 13.12.2019 um 22:16
«Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glauben». Die Thurgauer Behörden sind nicht gerade für Offenheit und Transparenz bekannt, hingegen unterhalten sie sehr gute Beziehungen zur Wirtschaft. Mich stört die erste 5G-Anlage beim Tannhof in Münchwilen aber auch rein optisch.