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«Zuerst denkt man an die Passagiere»

Das in Holland verunglückte Passagierschiff hatte besonders viele Ostschweizer an Bord. Das Schiff mit rund 200 Menschen an Bord ist letzte Nacht mit einem Frachter zusammengestossen. Der Geschäftsführer von Thurgau Travel ist bestürzt und froh zugleich, dass beim Unfall der MS Edelweiss nichts Schlimmeres passiert ist.

20.03.2019 / 18:09 / von: mco
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Die MS Edelweiss wurde 2013 gebaut. (Screenshot: youtube.com/Thurgau Travel)

Die MS Edelweiss wurde 2013 gebaut. (Screenshot: youtube.com/Thurgau Travel)

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Ein Drittel der Passagiere von der MS Edelweiss, die mit einem Frachter zusammengestossen war, war mit dem Ostschweizer Reise-Veranstalter Thurgau Travel unterwegs. Eine Person musste mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Der Zwischenfall sei für Thurgau Travel eine absolute Ausnahmesituation, sagt der Geschäftsführer Hans Kaufmann gegenüber RADIO TOP: «Das ist ein Schock, wir haben noch nie so etwas erlebt. Zuerst denke man direkt an die Passagiere.»  

Nachdem der erste Schock verdaut war, haben sie sofort den Krisenstab einberufen und konnten auf alle Seiten professionell agieren, meint Kaufmann weiter. Denn, obwohl ein derartiger Fall in seiner 35-jährigen Zeit bei Thurgau Travel noch nie vorgekommen sei, hätte man schon des öfteren den Krisenfall geübt und sogar ein Unternehmen engagiert, das im Ernstfall unterstützend eingreift. 

Besonders besorgt waren sie um die Frau, die zur Kontrolle ins Spital gebracht wurde und mittlerweile wieder aus dem Spital entlassen worden ist.

Da das verunglückte Kreuzfahrtschiff nach dem Zwischenfall nicht mehr seetauglich ist, wurde den Passagieren, nachdem sie an Land verpflegt worden sind, angeboten, auf ein Ersatz-Schiff auszuweichen. Der Grossteil der Passagiere habe die Reise fortgesetzt. Lediglich zwölf Passagiere hätten die Reise vorzeitig abgebrochen.

Kaufmann zeigt sich zufrieden mit dem Krisenmanagement. Das wichtigste sei jedoch, dass den Passagieren nichts passiert ist.

Bis das Schiff repariert ist, gelte es jetzt noch Ersatzschiffe zu finden. Kaufmann rechnet damit, dass das Schiff in zwei Wochen repariert ist und dann wieder Normalität einkehre. 

 

 

 

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