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Notärzte, Polizisten und Meteorologen: Das Sicherheitskonzept am Openair St.Gallen

Am Donnerstag startet im Sittertobel das Openair St.Gallen. Damit dieses möglichst problemlos über die Bühne geht, stehen hunderte Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsunternehmen im Einsatz.

26.06.2019 / 11:35 / von: abl
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Die meisten Polizeieinsätze am Openair St.Gallen sind wegen Diebstählen oder Auseinandersetzungen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Die meisten Polizeieinsätze am Openair St.Gallen sind wegen Diebstählen oder Auseinandersetzungen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

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Diebstähle, kleinere Schlägereien oder Schnittwunden an den Füssen - das sind jeweils die drei Hauptsorgen der Festivalgänger. Wenn am Donnerstag das Openair St.Gallen wieder startet, stehen deshalb wiederum zahlreiche Einsatzkräfte bereit.

Für die Sicherheit am Openair sorgen private Sicherheitskräfte des Openairs selbst, die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen und die Feuerwehr. Wie und worauf sie sich vorbereiten, damit das Festival möglichst ohne Zwischenfälle über die Bühne geht, erzählen sie im Beitrag von RADIO TOP:

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So ist beispielsweise die Kantonspolizei St.Gallen für Diebstähle zuständig. «Wir sind mit einem Anzeigebüro vor Ort», erklärt Florian Schneider von der Kantonspolizei. Festivalgänger, denen das Portemonnaie oder das Handy gestohlen wird, können sich dort melden. Schneider rät: «Am Openair sollte nur das Wichtigste mitgebracht werden, vielleicht nur die Bankkarte anstatt das ganze Portemonnaie».

Die Stadtpolizei St.Gallen stellt Patrouillen, die auf dem Festgelände für Sicherheit sorgen. Ausserdem ist sie vorwiegend für die Eintrittskontrolle zuständig und sorgt dafür, dass Festivalbesucher keine illegalen Gegenstände mitbringen.

Der Grossteil der Sicherheitsarbeit entfällt aber auf die Organisatoren des Openairs selbst, erklärt der Sicherheitsverantwortliche des OASG, Andy Mestka. Insgesamt stehen über 1000 Personen im Einsatz, die sich um kleine und grosse Notfälle kümmern. Dazu gehört ein Feuerwehrteam mit einem Löschfahrzeug, mehrere Notärzte, Sanitäter, Krankenschwestern und Security-Mitarbeiter. Und: ein Meteorologe auf Platz, der im Fall von aufziehenden Gewittern bei der Entscheidung helfen soll, ob Konzerte abgebrochen werden müssen. Erst kürzlich mussten in der Ostschweiz mehrere Anlässe wegen heftiger Gewitter unterbrochen werden, darunter etwa das Mittsommerfest in Frauenfeld. 

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