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Tag 1 am OAF: Erste Acts bringen die Grosse Allmend zum Bouncen

Die Frauenfelder Allmend ist seit heute wieder fest in der Hand der Hip-Hop-Szene. Das Openair Frauenfeld ist zum dritten Mal hintereinander ausverkauft. Stars wie Cardi B, Travis Scott oder Marteria & Casper lassen die Kassen der Veranstalter klingeln.

11.07.2019 / 19:30 / von: sda/abl
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Schon der erste Tag am Openair Frauenfeld war feuchtfröhlich. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Schon der erste Tag am Openair Frauenfeld war feuchtfröhlich. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Schwarze Pyros wurden gezündet. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Schwarze Pyros wurden gezündet. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Erwartet werden vom 11. bis 13. Juli rund 50'000 Besucher pro Tag. Bereits am Mittwoch reisten rund 30'000 Festivalbesucher nach Frauenfeld, um den Zeltplatz zu beziehen. Die Veranstalter haben auf der Allmend eine temporäre Stadt aufgebaut, die während dreieinhalb Tagen das grösste Hip-Hop- und Urban-Fest in Europa beherbergen wird. Auf vier Bühnen sind insgesamt 61 Acts geplant.

Die Veranstalter sind froh, dass die Hitzewelle vorbei ist. Dafür sind Regentropfen und Wind angesagt. Das dürfte Cardi B gar nicht gefallen. Die Rapperin hat sich auf einem Instagram-Video an ihre Fans gewandt. Sie fühle sich krank, ihr Hals und der Bauch schmerzten, erklärt die 26-jährige Amerikanerin. Auftreten will sie trotzdem. Dafür hat Octavian sein Konzert aus «unvorhergesehenen Gründen» abgesagt. Er wird durch den Berner Rapper Native ersetzt.

Die einheimische Hip-Hop-Szene ist gut vertreten: Der St. Galler Karim Russo aka Monet192 darf das Festival am Donnerstag im «Soul City» eröffnen. Seinen ersten Auftritt hatte er vor zwei Jahren in einem Jugendkulturraum, inzwischen wurde sein Deutschrap schon über eine Million Mal auf den sozialen Netzwerken angeklickt.

Der junge Luzerner Rapper Davey6000 trifft mit seinen Mundarttexten den musikalischen Zeitgeist und er bringt die Zuhörer zum Bouncen. Auch die Musik des Kölner Rappers LGoony strotzt nur so vor selbstbewussten Ansagen, Angebereien und Szenekritik. «Wir wollen alle springen sehen», schreit er in die Menge. «Wir wollen connecten» singt LGoony und die Fans zücken die Handys.

Side Events sollen die meist jungen Besucher bei Laune halten: Eine windgetriebene Wasserrutsche sorgt für den Adrenalinkick, beim Street Workout kann man die Muskeln spielen lassen und bis morgens um vier legen DJs in der Party-Zone auf.

Bargeld braucht niemand mehr - gezahlt wird cashless, ein Armband mit Guthaben genügt. Ein grosser Detailhändler ist mit einer Filiale im Village präsent und verkauft Food und mehr. Um Abfallberge zu vermeiden, muss für jedes mitgebrachte Zelt ein Depot-Voucher für 20 Franken bezogen werden.

Bilder in der Bildgalerie am besten in Vollbild anschauen.