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St.Galler stimmen deutlich für neue E-Busse und Corona-Hilfsgelder

Die Stadt St.Galler haben der Erneuerung der Stadtbusse zugestimmt. Die Stimmbevölkerung im Kanton St.Gallen hat mit 69 Prozent deutlich Ja zu den Corona-Hilfsgeldern für Unternehmen gesagt.

26.09.2021 / 14:06 / von: mle/sda
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In der Stadt St.Gallen sollen in Zukunft nur noch batteriebetriebene Busse fahren. Die Flotte wird für 42 Millionen Franken erneuert. (Bild: Verkehrsbetriebe St.Gallen VBSG)

In der Stadt St.Gallen sollen in Zukunft nur noch batteriebetriebene Busse fahren. Die Flotte wird für 42 Millionen Franken erneuert. (Bild: Verkehrsbetriebe St.Gallen VBSG)

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Die Stadt St.Gallen erneuert für 42 Millionen Franken ihre Busflotte. Die Stimmberechtigten sagten mit 20'147 zu 3812 Stimmen deutlich Ja zum Kredit. Die Dieselbusse der städtischen Verkehrsbetriebe (VBSG) werden durch leise und umweltfreundliche Batterie-Busse ersetzt.

Die Zustimmung lag bei 84 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 55,4 Prozent. Die Vorlage war kaum umstritten. Einzig die SVP empfahl ein Nein. Angeschafft werden zwei Doppelgelenk-Trolleybusse, 16 Trolleybusse und 13 kleinere Busse, alle mit Batteriebetrieb. Die Fahrzeuge verfügen über eine autonome Reichweite von bis zu 30 Kilometern.

Dadurch könne das elektrisch betrieben Liniennetz der VBSG deutlich erweitert werden, ohne dass zusätzliche Fahrleitungen nötig sind, hiess es in der Abstimmungsvorlage. Der Kredit umfasst auch die Anschaffung der nötigen Lade-Infrastruktur im Busdepot. Die neuen elektrischen Busse ersetzen 32 alte Dieselbusse.

Klares Ja zu Corona-Hilfen für St.Galler Unternehmen

Im Kanton St.Gallen erhalten Unternehmen bis zu 95 Millionen Franken Corona-Härtefallhilfen aus der Staatskasse. Die Stimmberechtigten hiessen die unumstrittene Vorlage mit 105'679 Ja zu 47'457 Nein gut. Die Stimmbeteiligung betrug 49,1 Prozent.

Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei 69 Prozent. Das Gesetz sieht vor, Unternehmen, die wegen der Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbussen erlitten haben, finanziell zu unterstützen. An den Beiträgen beteiligt sich auch der Bund. Die Härtefallhilfe kommt vor allem der Gastronomie, den Hotels, der Reise- und der Eventbranche zugut.

Ausserdem sieht das kantonale Gesetz Darlehen an den FC St. Gallen und die SC Rapperswil-Jona Lakers vor. Die St.Galler Regierung soll dafür mit Sicherheiten von 1,825 Millionen Franken bürgen. Ebenfalls unterstützt werden Seilbahnunternehmen, an die der Kanton maximal sechs Millionen Franken zahlt.

Der Kantonsrat hatte die Vorlage im vergangenen Februar mit 108 zu null Stimmen gutgeheissen. Eine Ablehnung durch das Stimmvolk hätte keinen Einfluss auf bereits gewährte Unterstützungsleistungen gehabt. Künftige Hilfsgelder wären aber ohne neue Rechtsgrundlage nicht mehr möglich gewesen.

Über die Gemeinden fahren und sehen, wie hoch der Ja-Anteil war:

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