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Das St.Galler Staatsarchiv braucht mehr Platz

Das St.Galler Staatsarchiv soll an einem neuen Standort konzentriert werden und mehr Platz erhalten. Dafür will der Kanton das Studienzentrum Waldau umbauen und erweitern. Am 15. Mai entscheidet das Stimmvolk über die Vorlage.

22.04.2022 / 09:55 / von: ame/sda
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Für das im Regierungsgebäude untergebrachte St.Galler Staatsarchiv braucht es eine neue Lösung. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Für das im Regierungsgebäude untergebrachte St.Galler Staatsarchiv braucht es eine neue Lösung. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Das Staatsarchiv befindet sich heute an drei Standorten in der Stadt St.Gallen: im Regierungsgebäude im Klosterbezirk, an der Spisergasse und an der Schuppisstrasse, wo sich das Aussenmagazin befindet. Die Räume am Hauptstandort im Regierungsgebäude sind zu klein und sanierungsbedürftig. Ausserdem fehlen zeitgemässe Werkstatträume.

Eine Erweiterung wäre nicht im erforderlichen Ausmass möglich. Die Magazinreserven am Hauptstandort sind seit 2019 erschöpft. Im Aussenmagazin reichen die Raumreserven voraussichtlich bis 2027.

Gesamthaft beläuft sich der Kreditbedarf auf 44,3 Millionen Franken. Davon werden 39 Millionen Franken für die Erweiterung und Umnutzung des bestehenden Gebäudes benötigt. 8,3 Millionen Franken setzt der Kanton für eine Ersatzlösung für das Studienzentrum der Ostschweizer Fachhochschule (OST) ein.

Für den Bau der Kulturgüterschutzräume ist ein Bundesbeitrag von drei Millionen Franken zu erwarten. Mit der Konzentration in einem kantonseigenen Gebäude könnten künftig Mietkosten von rund 165'000 Franken pro Jahr eingespart werden.

Stimmt das Volk der Vorlage zu, wird das Bauprojekt ausgearbeitet. Mit dem Umbau der Liegenschaft zum neuen Staatsarchiv könnte frühestens 2025 begonnen werden, der Bezug ist für 2028 vorgesehen. Das Studienzentrum der OST würde auf dem Areal des Innovationsparks Ost zügeln.

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