Pull down to refresh...
zurück

FDP will den Zürcher Städten verbieten, den ÖV auszubremsen

Die Städte Zürich und Winterthur planen, auf dem Stadtgebiet flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Dies dürfte auch den öffentlichen Verkehr auf den Hauptstrassen ausbremsen. Mit einer kantonalen Volksinitiative möchte die FDP den Städten nun einen Riegel schieben.

22.11.2021 / 19:32 / von: mst/mle
Seite drucken Kommentare
0
Mit einer kantonalen Volksinitiative möchte die FDP den Städten nun einen Riegel bei ihrem Tempo 30-Vorhaben schieben. (Screenshot: TELE TOP)

Mit einer kantonalen Volksinitiative möchte die FDP den Städten nun einen Riegel bei ihrem Tempo 30-Vorhaben schieben. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

«Der Kanton fördert den öffentlichen Verkehr gezielt dahingehend, dass er grundsätzlich weder durch bauliche Massnahmen, noch durch Verkehrsanordnungen behindert oder verlangsamt wird», so lautet laut NZZ der provisorische Initiativtext. Mit der Volksinitiative will die FDP des Kantons Zürich den Städten verbieten, den öffentlichen Verkehr, in etwa durch Tempo 30 auf Hauptstrassen, auszubremsen. «Der öffentliche Verkehr muss attraktiv bleiben und es ist wichtig, dass wir schnell von A nach B kommen», sagt Parteipräsident Hans-Jakob Boesch.

Die Städte Zürich, wie auch Winterthur, haben vor, flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Dies stösst vor allem bei den bürgerlichen Parteien auf Ablehnung. Dass die FDP nun versucht, über die kantonale Ebene den Städten einen Riegel zu schieben, sorgt bei der SP für Unverständnis. «In meinem Verständnis ist dies undemokratisch», sagt der SP-Kantonsrat Nicola Siegrist.

Warum er den Weg über eine kantonale Volksinitiative richtig findet, erklärt der FDP-Präsident im Beitrag von TELE TOP:

video

Beitrag erfassen

Keine Kommentare