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Juso wollen Vermögen auf 100 Millionen Franken begrenzen

In der Schweiz soll niemand mehr als hundert Millionen Franken Vermögen auf dem Konto haben. Die Jungsozialisten haben sich an ihrer Delegiertenversammlung für die Lancierung einer entsprechenden Volksinitiative ausgesprochen. Mit dem übrigen Vermögen soll die Klimaerwärmung bekämpft werden.

19.06.2021 / 21:56 / von: psc/sda
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Die Juso will, dass die Reichen für den Klimaschutz bezahlen. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die Juso will, dass die Reichen für den Klimaschutz bezahlen. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Die Geschäftsleitung der Jungpartei soll in den nächsten Monaten die Umsetzungsmöglichkeiten prüfen und die Initiative ausarbeiten, wie die Juso im Anschluss an die Versammlung mit rund 200 Personen in Wettingen AG mitteilten. Zur Diskussion stehen etwa eine einmalige Abgabe bei entsprechenden Vermögen oder eine massive Erhöhung der Spitzensteuersätze.

Die zusätzlichen Einnahmen für den Staat sollen in die Bekämpfung der Klimakrise und in Investitionen fliessen wie beispielsweise in den ökologischen Heizungsersatz, einen Ausbau der Solarenergie oder eine Vergünstigung des öffentlichen Verkehrs.

Das Initiativ-Projekt «Make the rich pay for climate change» sei das nächste Grossprojekt der Juso nach der 99-Prozent-Initiative. Über das Begehren für eine stärkere Besteuerung von Kapitaleinkommen wird am 26. September an der Urne abgestimmt.

Die Juso begründete den Entscheid für die neue Initiative zur Begrenzung des privaten Reichtums damit, dass Superreiche jahrelang von einem klimaschädliche Wirtschaftssystem profitiert hätten. Diese sollten jetzt deshalb für das Verhindern des "Klimakollapses" zur Kasse gebeten werden und die breite Bevölkerung entlasten. Hundert Millionen Franken sei mehr Geld, als man in einem Leben ausgeben könne.

Daneben beschloss die Jungpartei auch ihre Unterstützung für das Referendum gegen die Aufhebung der Stempelsteuer sowie die Ja-Parolen zur "Ehe für Alle" und zur Pflegeinitiative.

Die Juso führte erstmals seit September 2020 wieder eine Delegiertenversammlung vor Ort durch. Diese fand draussen und mit Schutzkonzept auf einem überdachten Platz statt.

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ich bins
am 14.07.2021 um 13:11
100 Mio. wie Trinkgeld
B. Kerzenmacher
am 20.06.2021 um 12:23
In der Schweiz haben es linke und grüne Parteien eben etwas schwer.Deswegen leben ja viele so gerne in der Schweiz.Alles läuft wie es soll, die Menschen sind fleissig und freundlich, die Landschaft ist bezaubernd schön, die Luft frisch und sauber, überall findet man schöne alte Innenstädte, der ÖV ist weltweit vorbildlich, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die EU ist weit weg.Viele möchten durchaus, dass das so bleibt in der Schweiz, und weil die nicht doof sind, sondern wissen, was sie an ihrem Land und ihrer Nation haben, bekommen Grüne und Sozialisten in der Schweiz eben kein Bein auf den Boden.