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Katrin Cometta kandidiert erneut für den Winterthurer Stadtrat

Seit Sommer 2020 sitzt Katrin Cometta im Winterthurer Stadtrat. Nun will sie es nochmals wissen. Die GLP-Stadträtin lässt sich zur Wiederwahl aufstellen.

13.04.2021 / 06:38 / von: sda/asl
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GLP-Stadträtin Katrin Cometta möchte weiterhin im Stadtratskollegium mitregieren und Lösungen einbringen. (Bild: stadt.winterthur.ch)

GLP-Stadträtin Katrin Cometta möchte weiterhin im Stadtratskollegium mitregieren und Lösungen einbringen. (Bild: stadt.winterthur.ch)

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GLP-Stadträtin Katrin Cometta tritt zur Wiederwahl in die Winterthurer Stadtregierung an. Das teilt ihre Partei am Dienstag in einem Schreiben mit. Cometta wurde erst im vergangenen Sommer in die Stadtregierung gewählt und ist seither Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt. Gemäss GLP-Mitteilung beantragte der Vorstand ihre Nomination einstimmig. Definitiv nominiert wird sie dann aber von den Mitgliedern. Dies dürfte allerdings nur Formsache sein. Die GLP bringt es in Winterthur inzwischen auf eine Wählerstärke von rund 15 Prozent. Für die Partei ist ein Sitz im Stadtrat deshalb «unbestritten».

«Ich möchte weiterhin im Stadtratskollegium mitregieren, Lösungen einbringen und unsere Stadt gemeinsam und verantwortungsvoll weiterentwickeln», wird Cometta in der Mitteilung zitiert. Ob die Wahl-Winterthurerin sich auch für eine Kandidatur fürs Stadtratspräsidium aufstellen lassen will, wird laut GLP zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. 

Würde Cometta neben der Wiederwahl auch noch nach dem Stadtpräsidium greifen, käme es möglicherweise zu einem Wahlkampf zu dritt: Vergangene Woche hatte bereits SP-Finanzvorsteher Kaspar Bopp angekündigt, dass er Stadtpräsident werden will.

Ob der amtierende Präsident Michael Künzle (Die Mitte) erneut antritt, ist noch offen. Er ist seit 2012 Stadtpräsident. Sollte der Fall eintreten, dass Künzle nicht mehr antritt oder gegen einen der beiden neuen Kandidierenden verlieren würde, hätte er zumindest finanziell aber ausgesorgt.

Gemäss städtischer Verordnung können Stadträtinnen und Stadträte ab dem vollendeten 55. Altersjahr in den bezahlten Ruhestand treten. Künzle ist beim Zeitpunkt der Wahlen im Jahr 2022 57 Jahre alt und hätte somit Anspruch darauf. Die Höhe dieses Ruhegehalts, das bis zum 63. Altersjahr bezogen werden kann, wird aufgrund der Pensionskassen-Guthaben berechnet. Nach 63 erhält das ehemalige Stadtratsmitglied die normale Pensionskassen-Altersrente.

Ebenfalls zu einer Wiederwahl aufstellen lassen sich die SP-Stadträte Christa Meier, Bauvorsteherin, und Sozialvorsteher Nicolas Galladé. Auch weiterhin im Amt bleiben will der Grüne Stadtrat Jürg Altwegg. FDP-Stadtrat Stefan Fritschi hat seine Pläne noch nicht bekannt gegeben.

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