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Los des Zürcher Parkplatzkompromisses wird im November entschieden

Über vier städtische Vorlagen entscheidet die Zürcher Stimmbevölkerung Ende November. Darunter ist auch der neue Verkehrsrichtplan, der weniger Parkplätze vorsieht. Damit würde der historische Parkplatzkompromiss aufgehoben.

08.09.2021 / 17:10 / von: nzu/sda
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Weniger Parkplätze, mehr Platz für Fussgänger und Velofahrende. Das sieht der neue Verkehrsrichtplan vor, der Ende November an die Urne kommt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Weniger Parkplätze, mehr Platz für Fussgänger und Velofahrende. Das sieht der neue Verkehrsrichtplan vor, der Ende November an die Urne kommt. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Am 28. November stimmen die Zürcherinnen und Zürcher über vier städtische Vorlagen ab, wie der Stadtrat hat am Mittwoch mitteilte. Darunter sind der Verkehrsrichtplan, der unter anderem die Aufhebung des historischen Parkplatzkompromisses vorsieht, sowie der Siedlungsrichtplan.

Anfang Juli hatte der Gemeinderat den neuen kommunalen Richtplan Verkehr festgesetzt, der mehr Raum für Fussgänger und Velofahrende vorsieht - und weniger Parkplätze.

Im neuen Richtplan wird unter anderem der historische Parkplatzkompromiss aus dem Jahr 1996 aufgehoben. In der Zürcher Innenstadt müssten Parkplätze, die oberirdisch wegfallen, damit nicht mehr länger unterirdisch kompensiert werden. Gegen den Richtplan wurde das Parlamentsreferendum ergriffen.

Zürcher «Champs Elysées» kommt vors Volk

Ebenfalls kommt aufgrund eines Parlamentsreferendums der kommunale Siedlungsrichtplan (Slöba) zur Volksabstimmung. Der Slöba legt die Stadtentwicklung verbindlich bis ins Jahr 2040 fest, wenn in der Stadt Zürich wohl über eine halbe Million Menschen leben werden.

Der Gemeinderat hatte den Richtplan im April beraten. Er sieht unter anderem eine einfachere Realisierung von Hochhäusern vor, die höher als 80 Meter sind, sowie diverse Begrünungsprojekte an Strassen und Plätzen - darunter die Zürcher «Champs Elysées» auf der Sihlstrasse. Auch sollen 49 Quartierzentren in der Stadt entstehen.

330 Millionen Franken für die Fernwärme

Im November kommt zudem der 330-Millionen-Franken-Kredit für den Ausbau der Fernwärme an die Urne. Mit dem Geld sollen die Quartiere Wipkingen, Oberstrass, Unterstrass, Aussersihl sowie die Gebiete Guggach und Sihlquai etappenweise bis 2040 ans Fernwärmenetz angeschlossen werden.

Die vierte Vorlage betrifft den Kredit von fast 71 Millionen Franken für den Ersatzneubau der Wohnsiedlung Hardau I. Damit sollen dort ab Ende 2024 rund 400 statt wie heute rund 180 Personen wohnen können. Die Anzahl der Wohnungen soll von 80 auf 122 erhöht werden.

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