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Braucht Frauenfeld wirklich mehr Parkplätze?

Am 26. September stimmt die Frauenfelder Stimmbevölkerung über mehr Parkplätze ab. Unter dem Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes soll es für 1,75 Millionen Franken 50 neue öffentliche Parkplätze geben. Die Gegner der Vorlage würden dieses Geld lieber in die Aufwertung der Stadt investieren.

07.09.2021 / 19:06 / von: nzu/mho/ngr
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In Frauenfeld könnte es bald 50 zusätzliche öffentliche Parkplätze geben. (Bild: Screenshot TELE TOP)

In Frauenfeld könnte es bald 50 zusätzliche öffentliche Parkplätze geben. (Bild: Screenshot TELE TOP)

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In der Innenstadt von Frauenfeld gäbe es 2'000 Parkplätze, sagt die SP-Kantonsrätin Marianne Sax. Dies sei mehr als genug. Sie ist Besitzerin eines Büchergeschäfts, das sich in der Innenstadt Frauenfelds befindet und keine eigenen Besucherparkplätze zur Verfügung hat. Über 25 Jahre lang sei dies nie ein Problem gewesen.

Frauenfeld brauche nicht mehr, sondern weniger Parkplätze. Vielmehr bedarf es einer Aufwertung der Innenstadt, zum Beispiel mehr belebte Gassen für Fussgänger und Velofahrer. Daher wird Marianne Sax am Abstimmungssonntag ein klares Nein in die Urne legen.

Weniger Parkplätze wünscht sich auch die Frauenfelder SP. Nach langen Diskussionen hat die Partei dennoch die Ja-Parole für die 1.7 Millionen Franken teuren Parkplätze beschlossen. Denn laut dem SP-Gemeinderat Christoph Tobler könnten dank zusätzlichen, unterirdischen Parkplätzen die oberirdischen Parkplätze abgebaut werden.

Im Interview mit TELE TOP sprechen SP-Kantonsrätin Marianne Sax und SP-Gemeinderat Christoph Tobler über die Argumente für und gegen die Frauenfelder Parkplatzvorlage:

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Der Gemeinderat sowie der Stadtrat von Frauenfeld setzen sich für ein Ja zur Frauenfelder Parkplatzvorlage ein. Der Urnengang ist am 26. September 2021.

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