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«Natürlich verfolgen wir die Umfragen»

Die Zustimmung für die beiden Agrarinitiativen sinkt laut der neuesten SRG-Umfrage. Die Gegner haben die Nase vorn. Für die Abstimmungskomitees ändert dies aber wenig.

02.06.2021 / 12:02 / von: lny
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Die Gegner der Agrarinitiativen legen zu. An der Kampagne rütteln aber beide Seiten nicht. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Gegner der Agrarinitiativen legen zu. An der Kampagne rütteln aber beide Seiten nicht. (Bild: KEYSTONE/Peter Schneider)

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Die beiden Agrarinitiativen sind mit hoher Zustimmung gestartet. Mittlerweile zeigt sich aber ein anderes Bild. Die Gegner haben die Nase vorn. 53 bzw. 51 Prozent der befragten Stimmbürger wollen ein Nein in die Urne legen. Dieser Verlauf ist bei Initiativen üblich. Dennoch verfolgen die Gegner die Umfrageresultate. An ihrer Kampagne ändern die Umfragen aber wenig, sagt Peter Nüesch vom St.Galler Bauernverband. «Die ganze Kommunikation haben wir schon früh festgelegt, an der ändern wir nichts mehr.» Jetzt gehe es nur noch darum, die Leute zu mobilisieren. Vor allem jene, die sich bereits für ein Nein entschieden haben, sollen sicher an die Urne geholt werden.

Wie Befürworter und Gegner der Agrarinitiativen die Umfragen beobachten, im Beitrag von RADIO TOP:

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Auch die Befürworter verfolgen die Umfragen gespannt. Das zeige einen gewissen Trend und je nach dem müsse man handeln, meint Kurt Egger vom Regionalkomitee 2x Ja des Kantons Thurgau. Da die Befürworter an Boden verlieren, ist die Zeit zum Handeln gekommen. Um an der Taktik zu rütteln, ist es aber zu spät, sagt Kurt Egger: «Aber was wir sicher machen, ist, dass wir nochmals einen Effort leisten.» So werden die Inserate in den Medien nochmals hochgefahren, es werden Flyer verteilt und auch in den Regionalbussen gibt es nochmals Werbung. Ausserdem werden die Mitglieder mobilisiert, sich anzustrengen, damit am 13. Juni ein Ja resultiert.  

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