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Neue See-Wache soll endlich gebaut werden

Am Mythenquai plant die Stadt Zürich für 21 Millionen einen Neubau für die Seepolizei. Über den Kredit muss das Stadtzürcher Stimmvolk am 19. Mai abstimmen.

04.05.2019 / 13:28 / von: rme
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So soll die neue Seewache am Mythenquai aussehen. (Visualisierung: Stadt Zürich)

So soll die neue Seewache am Mythenquai aussehen. (Visualisierung: Stadt Zürich)

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Seit 1952 ist die Wasserschutzpolizei mit ihrer Wache am Mythenquai. Jedoch entspricht diese nicht mehr den Anforderungen und müsste zudem dringen saniert werden. Abhilfe soll ein dreistöckiger Neubau an der gleichen Stelle schaffen.

Politisch ist der Bau unbestritten. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben im Januar mit 113 zu 0 Stimmen zu. Sind die Stimmberechtigten der gleichen Meinung, soll im kommenden November mit dem Bau begonnen werden. Damit könnte der Neubau Ende 2021 in Betrieb genommen werden.

Eigentlich sollte das neue Seepolizei-Hauptquartier bereits im Jahr 2016 eingeweiht werden. Doch ein Rechtsstreit verhinderte dieses Vorhaben. Damals hatte der Seeclub Zürich erfolgreich gegen den Neubau rekurriert.

Er sah im dreistöckigen Neubau einen Verstoss gegen den Uferschutz und hat deswegen die Umzonung angefochten. Das Baurekursgericht gab 2016 der Stadt Zürich. In seinem Urteil hielt es unter anderem fest, dass am Neubau ein öffentliches Interesse bestehe. Damit war mit langer Verzögerung der Weg für die neue Seewache frei.

Der jetzige Kredit fällt über 5 Millionen höher aus, als die Stadt Zürich zu Beginn der Planung im Jahr 2011 geschätzt hatte. Laut dem Stadtrat sind verschärfte rechtliche Grundlagen im Bereich Entwässerung- und der Rekurs Gründe dafür.

Dies habe zu erheblichen Verzögerungen und Projektanpassungen geführt. Wegen der Kostenentwicklung verzichtet die Stadt nun dafür auf den ursprünglich geplanten Helikopterlandeplatz und die Bootstankstelle.

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