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Pro und Contra «Neues Verbandsstatut Stadtverband Winterthur»

Die Zusammenarbeit der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden in Winterthur soll auf eine neue Basis gestellt werden. Das Verbandsstatut, der «Zusammenarbeitsvertrag» zwischen den Winterthurer Kirchgemeinden, wurde umfassend überarbeitet.

04.05.2022 / 13:56 / von: kwi
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Die Reformierten Kirchgemeinden in Winterthur wollen ihre Zusammenarbeit neu regeln. (Screenshot: TOP-Medien)

Die Reformierten Kirchgemeinden in Winterthur wollen ihre Zusammenarbeit neu regeln. (Screenshot: TOP-Medien)

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Das bestehende Verbandsstatut des Reformierten Stadtverbandes Winterthur ist laut den Initianten in die Jahre gekommen. Es entspricht nicht mehr den kantonalen Vorgaben und wird den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht.

Das neue Verbandsstatut hat zum Ziel, die Zusammenarbeit der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinden in Winterthur zu erleichtern. Der Stadtverband wird gestärkt, um die Gemeinden von administrativen Aufgaben zu entlasten. Mit der neuen Kommission für Entwicklung und Zusammenarbeit (KEZ) wird ein vereinfachter Weg geschaffen, um Projekte von gesamtstädtischer Bedeutung gemeindeübergreifend anzugehen.

Pro

Das neue Verbandsstatut schafft die Grundlage für eine vereinfachte Zusammenarbeit der reformierten Kirchgemeinden in Winterthur, gleichzeitig bleibt die Eigenständigkeit der Gemeinden erhalten. Das Sekretariat des Stadtverbandes wird in sinnvollem Mass ausgebaut, damit die Kirchgemein- den in administrativen Bereichen stärker unterstützt und entlastet werden können. Die Ziele des Grundsatzbeschlusses aus dem Jahr 2020 werden umgesetzt und das Statut wird an die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst.

Contra

In der Vernehmlassung wurde einerseits kritisiert, die Zentralisierung gehe mit dem vorliegenden Statut zu weit und schränke die Kirchgemeinden in ihrer Eigenständigkeit übermässig ein. Ein weiterer Kritikpunkt ist der im Statut vorgesehene Ausbau des Sekretariats des Stadtverbands und die damit verbundenen steigenden Kosten. Andererseits ist einem Teil der Kirchenmitglieder das Statut zu wenig visionär, da die Zusammenarbeit zwischen den Kirchgemeinden weitestgehend freiwillig bleibt.

Abstimmungsempfehlungen

Der Verbandsvorstand, die Rechnungsprüfungskommission, die Zentralkirchenpflege und die Kirchenpflegen aller sieben Verbandsgemeinden empfehlen, Ja zu stimmen.

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