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Renteninitiative der Jungfreisinnigen ist zustande gekommen

Die Volksinitiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)» der Jungfreisinnigen ist zustande gekommen. Die Initiative verlangt, das Rentenalter in der Schweiz schrittweise für beide Geschlechter auf 66 Jahre zu erhöhen und danach an die Lebenserwartung zu koppeln.

26.08.2021 / 14:51 / von: sda/mma
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Nationalrätin Petra Gössi, FDP-Parteipräsidentin, Regine Sauter Nationalrätin FDP/ZH, Nationalrat Andri Silberschmidt FDP/ZH und Nationalrat Christian Wasserfallen FDP/BE bei der Einreichung der Volksinitiative. (Archivbild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Nationalrätin Petra Gössi, FDP-Parteipräsidentin, Regine Sauter Nationalrätin FDP/ZH, Nationalrat Andri Silberschmidt FDP/ZH und Nationalrat Christian Wasserfallen FDP/BE bei der Einreichung der Volksinitiative.(Archivbild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

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Die Bundeskanzlei teilte am Donnerstag mit, dass die Initiative zustande gekommen ist. Die Jungfreisinnigen hatten im Juli 145'000 Unterschriften eingereicht.

Mit der Volksinitiative will die Jungpartei der FDP die Renten sichern. Das ganze System der Altersvorsorge soll laut den Initianten so reformiert und entpolitisiert werden, damit die Renten nachhaltig gesichert sind.

Konkret soll das Rentenalter schrittweise erhöht werden, bis die 66 Jahre erreicht sind, wie es im Initiativtext heisst. Dies dürfte im Jahr 2032 erreicht sein.

Anschliessend soll das Rentenalter pro Monat zusätzlicher Lebenserwartung um 0,8 Monate steigen. Gestützt auf die Prognosen des Bundes haben die Initiantinnen und Initianten errechnet, dass 2043 das Rentenalter 67 erreicht sein dürfte, 2056 das Rentenalter 68.

Das Rentenalter müsste jeweils fünf Jahre im Voraus bekanntgegeben werden. Dieser Mechanismus garantiere Planungssicherheit für künftige Rentnerinnen und Rentner - und auch, dass jede und jeder mindestens 20 Prozent seines Lebens im Ruhestand verbringen könne, hiess es.

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