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So stehen die Zürcher Jungparteien zum kantonalen Energiegesetz

Am Samstag fanden an diversen Standorten in der Stadt Zürich Flyer-Aktionen von mehreren kantonalen Jungparteien für das Energiegesetz statt. Mit dabei - die Junge Mitte, die Junge GLP, die Junge Grüne und die Junge EVP. Einzig die Junge SVP positioniert sich gegen das Energiegesetz.

13.11.2021 / 18:22 / von: ska/jgu
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Vier Jungparteien flyerten gemeinsam für das neue Energiegesetz. (Screenshot: TELE TOP)

Vier Jungparteien flyerten gemeinsam für das neue Energiegesetz. (Screenshot: TELE TOP)

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So einig wie selten zeigten sich die Jungparteien des Kantons Zürich am Samstag auf dem Sechseläutenplatz. Vier Jungparteien flyerten gemeinsam für das neue Energiegesetz. Das Gesetz will unter anderem, dass Öl- und Gasheizungen im Kanton Zürich nach Ablauf der Lebensdauer durch klimaneutrale Alternativen ersetzt werden müssen. Nur so können die Klimaziele des Kantons Zürich erreicht werden, meint Junge Mitte Präsident Mike Halbheer gegenüber TELE TOP: «Fast alle Jungparteien setzen sich für das Energiegesetz ein. Das zeigt, dass die meisten die die Folgen der Klimakrise begriffen haben.»

Nicht überraschend weibelt auch die Junge Grüne mit. «Vor allem die Jungen betrifft die Klimakrise», beteuert Junge Grüne Präsidentin Joséphine Decking im Interview mit TELE TOP. «Wir Jungen können die Welt noch verändern. Viele ältere Menschen wollen lieber, dass alles so bleibt, wie es ist.»

Anders sieht es bei der Jungen SVP ZH aus. Als einzige grosse Jungpartei stellt sich die Junge SVP des Kantons gegen das Energiegesetz. Dabei gehe es der Jungpartei gar nicht um die Oppositions-Haltung. «Mit dem Energiegesetz befürchten wir höhere Mieten in Zürich. Ausserdem sollen die Zürcherinnen und Zürcher selber entscheiden, welche Heizung sie einbauen wollen. Mit noch mehr Regulierung und Verboten kommen wir nicht weit», meint Vizepräsident Jeffrey Ferpozzi.

Die JUSO ZH und die Jungfreisinnigen positionieren sich für das Energiegesetz, waren bei der parteiübergreifenden Flyer-Aktion aber nicht beteiligt.

Die letzte Wort haben die Zürcherinnen und Zürcher am 28. November. Dann stimmt der Kanton über das neue Energiegesetz ab.

Die kantonalen Parteivorstehenden der jungen Mitte, der jungen Grünen und der jungen SVP im Beitrag von TELE TOP: 

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