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Stadt Schaffhausen geht auf Kritik an «Rhykantine» ein

Seit Mittwoch ist die «Rhykantine» auf dem Areal des Carparkplatz am Rheinufer eröffnet. Der Schaffhauser Stadtrat rechtfertigt sich derweil gegenüber Kritikern. Diesen missfällt, dass die Stadt kurz nach dem «Nein» zum Projekt «Gassa» nun doch ein Gastro-Angebot auf das Areal stellt.

04.06.2021 / 21:24 / von: mho/mle
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Seit Mittwoch ist die «Rhykantine» auf dem Areal des Carparkplatz am Rheinufer eröffnet. (Screenshot: TELE TOP)

Seit Mittwoch ist die «Rhykantine» auf dem Areal des Carparkplatz am Rheinufer eröffnet. (Screenshot: TELE TOP)

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Vor wenigen Monaten lehnte die Schaffhauser Stimmbevölkerung an der Urne das Projekt «Gassa» ab. Nun steht auf dem Areal am Rheinufer ein temporäres Gastro-Angebot. FDP-Grossstadträtin Nicole Herren kritisierte den Stadtrat dafür, dass dieser so kurz nach der Abstimmung nun doch etwas auf den Carparkplatz stellt. Damit würde der Volkswille missachtet.

Sie forderte eine schriftliche Antwort des Stadtrates auf diesen Vorwurf der Missachtung des Volkswillen. Die Antwort der Stadt findet die Politikerin nur mässig. Zwar habe die Stadt schnell geantwortet. Trotzdem habe die Stadt auf eigene Faust das Abstimmungsergebnis nun so ausgelegt, wie sie wollte. 

Die Gastronomen, welche die «Rhykantine» betreiben, zeigen sich nach den ersten Tagen zufrieden. Die «Rhykantine» sei gut besucht und das Feedback überwiegend positiv, sagt etwa Organisator Patrik Gisi. Auch Claudio Natale, Betreiber eines Foodtrucks auf dem Areal, ist guter Dinge. Die «Rhykantine» sei bislang ein Erfolg.  

Im Interview mit TELE TOP sprechen FDP-Grossstadträtin Nicole Herren über die Antwort des Stadtrates, sowie auch Gastronomen über den Start der Rhykantine: 

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RB
am 13.06.2021 um 18:56
Als gäbe es nicht bereits genügend Restaurants und Bars in der Nähe, die man besonders in dieser Corona Zeit unterstützen könnte. Das Volk hat scheinbar doch nicht das letzte Wort. Für mich unverständlich, ich werde aufjedenfall keinen Rappen da lassen. Für mich der Selbe Flop wie die „Verschönerung“ des Rheinufers. Zum Glück gibt es die lieben Steuergelder zum verbrennen.
Rene
am 05.06.2021 um 07:32
Und wieder einmal mehr wird der Volkswille untergraben.Oder wer kann sich hier ein "Denkmal " auf Kosten des Steuerzahlers errichten???? Kann es sein , dass es sich gar nicht mehr lohnt abstimmen zu gehen.Traurige Zukunft , wem kann man noch trauen ??