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Stadtschaffhauser sprechen sich für Wärmeverbünde aus

Die Stimmbevölkerung der Stadt Schaffhausen hat am Sonntag mit 57,72 Prozent Ja zu den Wärmeverbünden gesagt. Mit Wärmeverbünden sollen im grösseren Umfang erneuerbare und lokale Energiequellen, wie Oberflächenwasser, Grundwasser- und Industrieabwärme erschlossen werden.

28.11.2021 / 14:22 / von: mle
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Knapp 58 Prozent des Stadtschaffhauser Volks dafür: SH Power erhält 30 Millionen Franken für die Entwicklung von Wärmeverbünden. (Symbolbild: pixabay.com/ri)

Knapp 58 Prozent des Stadtschaffhauser Volks dafür: SH Power erhält 30 Millionen Franken für die Entwicklung von Wärmeverbünden. (Symbolbild: pixabay.com/ri)

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Die Stimmberechtigten der Stadt Schaffhausen haben die Vorlage «Rahmenkredit für die Versorgung mit Wärme und Kälte» mit 8727 Ja-Stimmen (57,72 Prozent) zu 6392 Nein-Stimmen (42,28 Prozent) angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 74,48 Prozent.

Im Energierichtplan der Stadt Schaffhausen sind 28 Gebiete ausgewiesen, welche sich für eine Versorgung mit Wärmeverbünden eignen. Der Rahmenkredit ermöglicht es dem Stromversorgungsunternehmen SH Power die einzelnen Wärmeverbünde zu entwickeln und umzusetzen. Andererseits ist der Rahmenkredit auch wichtig, damit SH Power die erforderlichen Netze für Wärmeverbünde von Dritten einfacher erstellen kann.

Die Fraktionen der AL, SP/ JUSO und glp/Grüne/Die Mitte/EVP erachteten dabei das Instrument Rahmenkredit als richtig, um SH Power den nötigen Spielraum zu geben, damit die Verbünde effizient umgesetzt und erweitert werden können. Die Fraktionen der FDP und der SVP/EDU hingegen wollten mehr Mitsprache des Grossen Stadtrats bei der Kreditvergabe für einzelne Wärmeverbünde. Ein entsprechender Antrag wurde abgelehnt. Der Stadtrat und mit 21 zu 14 Stimmen auch der Grosse Stadtrat hatten empfohlen, dem Rahmenkredit über 30 Millionen Franken für die Wärme- und Kälteversorgung zuzustimmen.

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