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Thurgauer BDP löst sich auf - kein Zusammenschluss mit CVP

Während die BDP Schweiz gemeinsam mit der CVP die neue Mitte bildet, hat die BDP Thurgau entschieden, sich aufzulösen. Die verbleibenden Mitglieder sollen ihren eigenen politischen Weg wählen können.

04.06.2021 / 14:43 / von: mle/sda
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Haben die BDP Thurgau über die letzten zwölf Jahre geprägt. (v.l) Martin Huber, Andreas Guhl, Roland A. Huber. (Bild: BDP Thurgau)

Haben die BDP Thurgau über die letzten zwölf Jahre geprägt. (v.l) Martin Huber,Andreas Guhl, Roland A. Huber. (Bild: BDP Thurgau)

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Die Mitglieder der BDP Thurgau haben an ihrer Mitgliederversammlung vom 31. Mai 2021 entschieden, die Partei aufzulösen, wie die Kantonalpartei am Freitag mitteilte.

Die BDP blickt auf eine bewegte Zeit zurück: Als zweite Kantonalsektion wurde die BDP Thurgau im Jahr 2008 gegründet. Bei den ersten Grossratswahlen 2012 schaffte sie den Sprung ins Kantonsparlament und erreichte mit fünf gewählten Vertretern auf Anhieb Fraktionsstärke. Vier Jahre später holte die BDP noch drei Sitze. Seit 2020 ist die Partei nicht mehr im Thurgauer Grossen Rat vertreten.

«Wir mussten die Arbeit auf wenige Schultern verteilen», wird Andreas Guhl, ehemaliger Fraktionspräsident und heutiger Präsident ad interim, im Communiqué zitiert. Die BDP Thurgau sah sich als Bindeglied zwischen den Parteien. Als grössten politischen Erfolg der Partei nennt Guhl die Kulturland-Initiative; daraus resultierte, dass im Thurgau der Landschaftsschutz nun in der Verfassung steht.

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