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Ticker zur St.Galler Nationalrats- und Ständeratswahl

Im Kanton St.Gallen hat der bisherige Ständerat Benedikt Würth (CVP) das absolute Mehr knapp verpasst. In den zweiten Wahlgang muss auch Paul Rechsteiner (SP). Beide bisherigen St.Galler Ständeräte holten mit Abstand am meisten Stimmen.

20.10.2019 / 16:30 / von: mma/mle/sda
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Im Kanton St.Gallen hat der bisherige Ständerat Benedikt Würth (CVP) das absolute Mehr knapp verpasst (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Im Kanton St.Gallen hat der bisherige Ständerat Benedikt Würth (CVP) das absolute Mehr knapp verpasst (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

In den zweiten Wahlgang muss auch Paul Rechsteiner (SP). (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

In den zweiten Wahlgang muss auch Paul Rechsteiner (SP). (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Franziska Ryser (Grüne) fiebert im Pfalzkeller in St.Gallen mit (rechts aussen im Bild). (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Franziska Ryser (Grüne) fiebert im Pfalzkeller in St.Gallen mit (rechts aussen im Bild). (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Nach der ersten Hochrechnung ist Benedikt Würth (CVP) in Führung. (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Nach der ersten Hochrechnung ist Benedikt Würth (CVP) in Führung. (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Mike Egger freut sich über seine Wiederwahl in den Nationalrat. (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

Mike Egger freut sich über seine Wiederwahl in den Nationalrat. (Bild: RADIO TOP/Nicky Stettler)

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Hier gibt es die St.Galler Wahlresultate des Ständerats und Nationalrats in der Zusammenfassung. 

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16:58 Uhr: Grüne und GLP holen sich Sitze im Nationalrat zurück

Die Grünen und die GLP haben sich die Sitze zurückgeholt, die sie bei den letzten Wahlen vor vier Jahren an die FDP und die SVP verloren haben. Der Sitz der Grünen geht an Franziska Ryser. Trotz Sitzverlust bleibt die SVP die stärkste Partei im Kanton.

(Grafik: wab.sg.ch)

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16:30 Uhr: St.Galler SVP und CVP verlieren je einen Sitz im Nationalrat

Die SVP und die CVP verlieren im Kanton St.Gallen je einen Sitz im Nationalrat. Zu den Gewinnern gehören Grüne und GLP, die je einen Sitz erobern. Die 12 St.Galler Nationalratssitze verteilen sich neu wie folgt: 4 SVP, 2 CVP, 2 FDP, 2 SP, 1 Grüne, 1 GLP.

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15 Uhr: Zweiter Wahlgang bei Ständeratswahl

Bereits bei den Zwischenergebnissen hatte sich ein klarer Trend gezeigt: Die beiden bisherigen St.Galler Ständeräte lagen vorne, gefolgt vom Kandidaten der SVP, Roland Rino Büchel. Damit ging es vor allen um die Frage, wer in den zweiten Wahlgang muss.

Beim Schlussresultat lag der bei den Ersatzwahlen im Mai in den Ständerat gewählte Benedikt Würth mit 70'594 Stimmen nur knapp unter dem absoluten Mehr von 71'095 Stimmen. Am zweitmeisten Stimmen - nämlich 64'077 - erhielt Paul Rechsteiner.

Mit deutlichem Abstand dahinter folgt Roland Rino Büchel (SVP) mit 45'941 Stimmen. Abgeschlagen sind Marcel Dobler (FDP) mit 30'755 Stimmen sowie die Grüne Franziska Ryser mit 27'660 Stimmen. Das Ziel der Kandidatin der Grünen war allerdings vor allem ein Sitz im Nationalrat.

(Grafik: wab.sg.ch)

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14:40 Uhr: Grüne und GLP gewinnen je einen Sitz im Nationalrat- SVP und FDP verlieren

Die neue Sitzverteilung gemäss der SRF-Hochrechnung lautet: SVP 4 (-1), CVP 3, SP 2, FDP 1 (-1), Grüne 1 (+1), GLP 1 (+1). Damit würde das Wahlresultat von 2015 korrigiert. Damals hatten die Grünen und die GLP je ihren Sitz verloren, Gewinner waren die SVP und die FDP.

14:13 Uhr: Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) klar vorne

Im Kanton St.Gallen sind 62 Gemeinden ausgezählt und es gibt ein weiteres Zwischenergebnis, bei dem die beiden grössten Städte, St.Gallen und Rapperswil-Jona, eingerechnet sind. Es bestätigt sich ein klarer Trend, der sich bereits nach den ersten Resultaten zeigte.

An der Spitze liegt weiterhin der bei den Ersatzwahlen im Mai in den Ständerat gewählte Benedikt Würth mit 57'926 Stimmen. Danach folgt Paul Rechsteiner mit 52'663 Stimmen. Mit deutlichem Abstand dahinter liegt Roland Rino Büchel (SVP) mit 36'705 Stimmen. Abgeschlagen sind Marcel Dobler (FDP) mit 25'107 Stimmen und die Grüne Franziska Ryser mit 22'936 Stimmen.

Gerechnet wird mit einem zweiten Wahlgang.

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13:43 Uhr: Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) weiterhin vorne

Im Kanton St.Gallen sind 51 Gemeinden ausgezählt und es gibt ein weiteres Zwischenergebnis, bei dem auch die Stadt St. Gallen dabei ist. Es bestätigt sich ein Trend, der sich bereits nach den ersten Resultaten zeigte.

An der Spitze liegt weiterhin der bei den Ersatzwahlen im Mai in den Ständerat gewählte Benedikt Würth mit 40'491 Stimmen. Danach folgt Paul Rechsteiner mit 39'606 Stimmen.

Mit einigem Abstand dahinter liegt Roland Rino Büchel (SVP) mit 27'255 Stimmen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich Franziska Ryser (Grüne) mit 17'657 Stimmen und der Kandidat der FDP, Marcel Dobler, mit 17'403 Stimmen.

Gerechnet wird mit einem zweiten Wahlgang.

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13:09 Uhr: Würth (CVP) und Rechsteiner (SP) liegen weiter vorne

Im Kanton St.Gallen sind 41 Gemeinden ausgezählt und es gibt ein weiteres Zwischenergebnis. Darin wird ein Trend bestätigt, der sich bereits nach der Auszählung von 28 Gemeinden zeigte.

Klar an der Spitze liegt der bei den Ersatzwahlen im Mai in den Ständerat gewählte Benedikt Würth mit 26'540 Stimmen. Danach folgt Paul Rechsteiner mit 22'286 Stimmen.

Knapp dahinter liegt Roland Rino Büchel (SVP) mit 19'535 Stimmen. Bereits abgeschlagen ist der Kandidat der FDP, Marcel Dobler, mit 11'886 Stimmen. Auf dem fünften Platz liegt bei diesem Zwischenergebnis Franziska Ryser (Grüne) mit 8904 Stimmen.

Es wird mit einem zweiten Wahlgang gerechnet.

(Grafik: wab.sg.ch)

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12:30 Uhr: 28 von 77 Gemeinden sind ausgezählt: 

Im Kanton St.Gallen sind erste 28 Gemeinden ausgezählt und es gibt ein Zwischenergebnis für die Ständeratswahlen.

Danach liegt der bereits im Mai als Ersatz für Bundesrätin Karin Keller-Sutter in den Ständerat gewählt Benedikt Würth (CVP) mit 17'649 Stimmen an der Spitze. Danach folgt Paul Rechsteiner mit 13'710 Stimmen.

Knapp hinter Rechsteiner folgt Roland Rino Büchel (SVP) mit 12'684 Stimmen. Mit grösserem Abstand folgen Marcel Dobler (FDP) mit 7585 Stimmen sowie Franziska Ryser (Grüne) mit 5385 Stimmen.

Es wird mit einem zweiten Wahlgang gerechnet.

(Grafik: wab.sg.ch)

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12 Uhr: Die ersten Zwischenergebnisse sind da: 

Aktuell hat Benedikt Würth (CVP) die Nase vorne. Gefolgt von Ronald Rino Büchel (SVP) und Paul Rechsteiner (SP).

(Grafik: wab.sg.ch)

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Ausgangslage im Kanton St.Gallen

Nationalratswahlen:

Für die zwölf St.Galler Nationalratssitze bewerben sich dieses Jahr 255 Personen, verteilt auf 25 Listen. Das über ein Viertel mehr als noch bei den letzten Wahlen 2015. Insgesamt treten 84 Frauen und 171 Männer an.

Die SVP läuft Gefahr, im Kanton St.Gallen einen Nationalratssitz zu verlieren. Der Partei fehlen die Stimmen, die Nationalrat und Ex-SVP-Präsident Toni Brunner früher mobilisierte. Auch wenn seine Partnerin Esther Friedli kandidiert, droht der fünfte Sitz der Partei an die Grünen überzugehen. Diese haben vor vier Jahren ihren Sitz verloren und dürften wie in den anderen Kantonen nun zulegen. Die Grünen sind eine Listenverbindung mit der SP eingegangen. Die zwei SP-Sitze dürften unangetastet bleiben. Dank der Grünen Welle kann auch die GLP auf einen Sitzgewinn hoffen. Sie hat eine Listenverbindung mit CVP, BDP und EVP. Der CVP droht ein Sitzverlust. Die FDP dürfte ihre Sitze verteidigen.

Ständeratswahlen:

Für den Ständerat kandidieren sieben Personen in St.Gallen. Durch die Wahl von Karin Keller-Sutter (FDP) in den Bundesrat wurde bereits im Frühling ein Sitz frei. Diesen eroberte der CVP-Regierungsrat Benedikt Würth, der nun als bisheriger Ständerat antreten kann. Neben ihm kandidiert auch Paul Rechsteiner von der SP erneut.

Die FDP will ihren Sitz zurückgewinnen. Sie stellt nicht mehr Susanne Vinzenz-Stauffacher auf wie bei den Ersatzwahlen, sondern setzt auf Nationalrat Marcel Dobler. Auch die SVP tritt nicht mehr mit dem gleichen Kandidaten wie im Frühling an. Statt Mike Egger schickt sie Nationalrat Roland Rino Büchel ins Rennen. Die Grünen wollen mit der Stadtparlamentariern Franziska Ryser in den Ständerat. Die GLP versucht es mit dem politisch unerfahrenen Arzt Pietro Vernazza. In letzter Sekunde hat auch die BDP noch einen Kandidaten aufgestellt: den politisch unerfahrenen Unternehmer Norbert Feldmann.

Gemäss Umfragen zeichnet ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. In diesem liegen die Bisherigen Benedikt Würth und Paul Rechsteiner zwar vorne. Roland Rino Büchel ist Rechsteiner aber dicht auf den Fersen. Mit etwas Abstand folgt Marcel Dobler. Die weiteren Kandidaten dürften chancenlos bleiben. Wegen der Anzahl Kandidaten kommt es sehr wahrscheinlich zu einem zweiten Wahlgang. Dieser wäre am 17. November.

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