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Frauenfelder Stadtschreiber erhält über 80'000 Franken Entschädigung

Die Stadt Frauenfeld entschädigt den wegen Wahlfälschung angeklagten Altstadtschreiber mit über 80'000 Franken. Die Stadt und der mutmassliche Wahlfälscher haben sich vor einem halben Jahr darauf geeinigt, den Arbeitsvertrag aufzulösen. Am 6. Juli muss er sich vor dem Bezirksgericht Frauenfeld verantworten.

18.06.2021 / 06:24 / von: mle
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Die Stadt Frauenfeld entschädigt den wegen Wahlfälschung angeklagten Altstadtschreiber mit über 80'000 Franken. Die Stadt und der mutmassliche Wahlfälscher haben sich vor einem halben Jahr darauf geeinigt, den Arbeitsvertrag aufzulösen. (Screenshot: TELE TOP)

Die Stadt Frauenfeld entschädigt den wegen Wahlfälschung angeklagten Altstadtschreiber mit über 80'000 Franken. Die Stadt und der mutmassliche Wahlfälscher haben sich vor einem halben Jahr darauf geeinigt, den Arbeitsvertrag aufzulösen. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Stadtschreiber von Frauenfeld, Ralph Limoncelli, ist vor einigen Monaten wegen Wahlfälschung angeklagt worden. Gemäss Staatsanwaltschaft soll er bei den Thurgauer Grossratswahlen vor gut einem Jahr etwa hundert Listen der GLP vernichtet und mit solchen der SVP ersetzt haben. Limoncelli selbst dementierte die Vorwürfe bis jetzt.

Bislang hiess es, dass Ralph Limoncelli seine Stelle als Stadtschreiber selbst gekündigt hatte. Wie die «Thurgauer Zeitung» am Freitag schreibt, sei das Arbeitsverhältnis tatsächlich aber durch eine «Aufhebungsvereinbarung in gegenseitigem Einvernehmen» aufgelöst worden. 

In solchen Fällen steht dem Arbeitnehmenden eine Entschädigung zu. Im Fall von Limoncelli sind das 81'592 Franken. Wie die Zeitung schreibt, seien das fünf Monatslöhne sowie der Anteil des 13. Monatslohns.

Vor Gericht muss sich der ehemalige Stadtschreiber wohl am 6. und allenfalls am 7. Juli 2021 verantworten. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. 

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Hinterfragender
am 07.07.2021 um 15:38
Ich finde das schon komisch. es hiess auf Gegenseitiges Einverständnis gekündigt und dann noch so viel Geld bekommen??Da stimmt doch was nicht.Was stimmt sonst nicht bei der Stadt? Vieleicht ist das nur die Spitze des Eisbergs?
Enttäuschter Frauenfelder
am 21.06.2021 um 10:44
Das Schlimme ist - der Stadtrat und speziell Stadtpräsident Stokholm haben gelogen - R. Limoncelli hat nicht gekündigt wie das in der Pressemitteilung formuliert wurde - sondern Es ist Zeit abzudanken und ehrlichen und führungsstarken Politikern Platz zu machen.
Müller
am 20.06.2021 um 21:22
Das ist klasse die doofen bekommen eine Strafe und die sich nicht so doof anstellen bekommen auch eine Belohnung.eine schöne Bescherung und der Stadt sieht zu
PfuiFrauenfeld
am 20.06.2021 um 13:08
"In solchen Fällen steht dem Arbeitnehmenden eine Entschädigung zu." Das ist absolut falsch! In krassen Fällen einer ungerechtfertigten Kündigung gibt es maximal 6 Monatslöhne - bei einer gegenseitigen Auflösung des Vertrages gibt es - überhaupt nichts! Die Stadt Frauenfeld sollte angezeigt werden - wegen Betrug am Steuerzahler.
Ueli de Knecht
am 20.06.2021 um 13:02
Das entspricht einem Monatslohn von rund Fr. 15'000.00... oder einem Jahreslohn von fast Fr. 200'000.00... für einen Stadtschreiber? Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Man sollte ab sofort aufhören Steuern zu bezahlen...
Bruno
am 18.06.2021 um 16:31
Sofort alle Entlassen. Habt ihr noch alle Tassen im Kopf. Aber sicher nicht mit unseren Steuergeldern .
Jetzer Kurt
am 18.06.2021 um 11:01
Bei solch rosigen Aussichten bei einem Abgang würde ich auch gerne beim Kanton arbeiten.
H. Stähli
am 18.06.2021 um 10:11
einfach nur unglaublich… Fr. 81‘600 für 5 5/13 Mt.ich hätte diese Zahlung zurückbehalten, bis nach der Gerichtsurteil!!!aber eben… die Politiker schauen schon, dass es ihnen gut oder besser geht ????