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Zürcher Regierung nimmt Entscheid aus Uster zur Kenntnis

Die Ustemer Stimmbevölkerung hat sich gestern gegen die geplante Greifenseestrasse im Grossriet ausgesprochen. Der Kanton Zürich könnte die Strasse aber trotzdem bauen, da sie Teil vom kantonalen Richtplan ist. Die Regierung will jetzt zusammen mit dem Ustemer Stadtrat eine Lösung finden.

08.03.2021 / 20:40 / von: mju/asl
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Der Kanton Zürich könnte die hier geplante Greifenseestrasse trotz Volksentscheid durchboxen. (Screenshot: TELE TOP)

Der Kanton Zürich könnte die hier geplante Greifenseestrasse trotz Volksentscheid durchboxen. (Screenshot: TELE TOP)

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Die zuständige Regierungsrätin Carmen Walker Späh lässt noch nicht durchblicken, ob sie sich vom Ustemer Entscheid beeinflussen lässt. «Wir nehmen den Entscheid der Stimmbevölkerung zur Kenntnis und werden die Lage jetzt zusammen mit der Stadt Uster analysieren», sagt sie gegenüber TELE TOP. Der Kanton Zürich könnte die geplante Greifenseestrasse trotz Volksentscheid durchboxen.

Dagegen wehren muss sich Stefan Feldmann. Der Bauvorsteher der Stadt Uster wird sich zusammen mit dem restlichen Stadtrat beim Kanton gegen die geplante Strasse einsetzten. Er ist optimistisch. «Ich gehe davon aus, dass die Regierung die Stimmen der Bevölkerung gehört hat und diese nicht im Stich lässt». Davor muss sich der Ustemer Stadtrat aber noch mit dem Gemeinderat absprechen, wie sie den Kanton genau überzeugen sollen.

TELE TOP hat bei Stefan Feldmann nachgefragt, ob er glaubt, den Regierungsrat umstimmen zu können:

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Walter Meier
am 10.03.2021 um 11:08
Finger weg von Bau- und Strassenbauplänen im und durch's Grossriet; von einer Strasse, die noch mehr Verkehr auf der Achse Seestrasse-Niederuster- Riedikon generiert. Auch der Kantonsrat hat den demokratischen Entscheid der stimmenden Ustemer Bevölkerung zu respektieren.