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Zürcher Stadtrat empfiehlt Ja zu Leutschenbach-Kredit

Im Gebiet Leutschenbach soll eine neue städtische Wohnsiedlung mit 369 Wohnungen, Dienstleistungs- und Gewerberäumen und vier Kindergärten mit Betreuungsangeboten entstehen.

03.05.2019 / 11:22 / von: mma
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Die Siedlung am Leutschenbach soll günstigen Wohnraum schaffen. (Visualisierung: Clou Architekten AG)

Die Siedlung am Leutschenbach soll günstigen Wohnraum schaffen. (Visualisierung: Clou Architekten AG)

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Auf den drei Grundstücken der Stadt Zürich an der Leutschenbachstrasse soll eine neue Wohnsiedlung mit 369 Wohnungen, Dienstleistungs- und Gewerberäumen sowie vier Kindergärten entstehen. Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung muss am 19. Mai den Objektkredit von rund 213 Millionen Franken an der Urne bewilligen. Der Stadt- und der Gemeinderat empfehlen, den Kredit anzunehmen. Am 16. Januar stimmte der Gemeinderat mit 84 zu 33 Stimmen für den Kredit.

Der Objektkredit von 213,205 Millionen Franken setzt sich zusammen aus 175,103 Millionen Franken für die Erstellung der Wohnsiedlung, 34,5 Millionen Franken für die Übertragung der drei Grundstücke vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen und 3,602 Millionen Franken für den Ausbau der Kindergärten, die Umgebungsgestaltung, die Photovoltaik-Anlage und die Energiesparmassnahmen. Der Baubeginn ist für 2020 geplant, die Wohnungen können etappenweise ab Ende 2023 bezogen werden.

Die Siedlung soll im Minergie-ECO-Standard gebaut werden und an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Zudem kann die Abwärme des benachbarten Gebäudes des SRF genutzt werden. Die geplante Photovoltaik-Anlage soll Solarstrom für den Eigengebrauch liefern.

Die Siedlung soll günstigen Wohnraum für rund 1200 Personen bieten. Die Mietzinse werden nach der der Kostenmiete berechnet. Zudem will die Stadt die soziale Durchmischung fördern und und darum rund ein Drittel der Wohnungen subventionieren. Eine 4-Zimmer-Wohnung wird monatlich netto rund 1530 Franken (freitragend) beziehungsweise 1240 Franken (subventioniert) kosten.

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