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Autostrade weist Vorwurf mangelnder Kontrolle zurück

Der Betreiber der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua wehrt sich gegen die Vorwürfe, nicht korrekt gearbeitet zu haben. Diese hatte Verkehrsminister Danilo Toninelli gegenüber dem Sender RAI 1 geäussert.

15.08.2018 / 15:16 / von: vsu/sda
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Am Dienstag krachte urplötzlich ein Teil der Autobahnbrücke in Genua ein. (Bild: Twitter/MicheleCristofoletti)

Am Dienstag krachte urplötzlich ein Teil der Autobahnbrücke in Genua ein. (Bild: Twitter/MicheleCristofoletti)

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Der Betreiber der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua, Autrostrade, hat den Vorwurf von Pflichtverletzungen bei der Überwachung des Bauwerkes zurückgewiesen. Man habe die Brücke auf vierteljährlicher Basis entsprechend den gesetzlichen Vorgaben kontrolliert.

Das Unternehmen Autostrade erklärt am Mittwoch, man habe auch zusätzliche Prüfungen vorgenommen, unter Nutzung modernster Technologien und der Hinzuziehung externen Expertenrates. Das Ergebnis dieser Kontrollen zum Zustand der Brücke sei Basis für das von der Regierung abgesegnete Wartungs- und Unterhaltungsprogramm gewesen.

Der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli hatte zuvor die Führung der Betreibergesellschaft zum Rücktritt aufgefordert. Zugleich kündigte er an, dass dem Unternehmen die Lizenz zum Betrieb der Strasse entzogen werden solle und es mit Strafzahlungen von bis zu 150 Millionen Euro belegt werden könnte.

«Autostrade per l'Italia war nicht in der Lage, die Verpflichtungen aus dem Vertrag zur Verwaltung der Infrastruktur zu erfüllen», sagte Toninelli dem staatlichen Sender RAI 1.

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