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Volley Amriswil verpasst den Meistertitel

Die Volleyballer von Volley Amriswil haben auch das dritte Spiel in der Playoff-Finalserie gegen Lausanne UC verloren. Damit ist Lausanne erneut Schweizer Meister, für Amriswil ist der Traum vom Titel geplatzt.

23.04.2019 / 20:49 / von: abl/sda
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Enttäuschte Gesichter bei Volley Amriswil nach der Niederlage. (Bild: Screenshot SRF)

Enttäuschte Gesichter bei Volley Amriswil nach der Niederlage. (Bild: Screenshot SRF)

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Bereits in den ersten zwei Spiele der Serie war Volley Amriswil chancenlos - heute fuhren die Thurgauer die dritte und entscheidende Niederlage ein.

Die Thurgauer liessen vor 1100 Zuschauern nichts unversucht, in dieser Finalserie doch noch die Wende zu schaffen. Sie besannen sich endlich auf ihre kämpferischen Qualitäten, und mit dem klaren Gewinn des ersten Satzes kehrte auch das Selbstvertrauen zurück. Dies half auch, den ärgerlichen Verlust des zweiten Satzes sowie das 22:25 im dritten Satz wegzustecken und noch ein Tiebreak zu erzwingen.

Aber eben - auf der Gegenseite stand ein Lausanne, das seinerseits stets an seine Chance glaubte und die Entscheidung unbedingt bereits in dieser dritten Partie herbeiführen wollte. Der Start missglückte den Waadtländern zwar, aber in der Folge steigerten sich ihre Schlüsselspieler um Topskorer Jonas Kvalen immer mehr. Zwar ging im vierten Satz der Faden zwischenzeitlich wieder verloren, in der Schlussphase des Tiebreaks agierten sie aber wieder wesentlich kaltblütiger als ihr Gegner. Und es war letztlich kein Zufall, dass die beiden entscheidenden Punkte zum 15:11 auf das Konto des Deutschen Björn Höhne gingen, dem wohl besten Akteur dieser Finalserie.

Dabei hatten die Waadtländer einen durchzogenen Saisonstart mit bloss zwei Siegen aus den ersten fünf Partien verzeichnet. Sie scheiterten später im Cup-Viertelfinal überraschend mit einer 2:3-Heimniederlage an Näfels - dies notabene nur einen Tag nach einem 3:0-Auswärtserfolg bei den Glarnern. Doch diesem Fauxpas liess Lausanne eine veritable Erfolgsserie folgen, die bis und mit der erfolgreichen Titelverteidigung nicht weniger als 13 Siege umfasst.

 

 

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