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Paketdienst Fedex kommt besser durch Coronavirus-Krise als erwartet

Der US-Paketdienstleister Fedex steckt die Coronavirus-Krise bisher besser weg, als weithin erwartet worden ist. Im per Ende Mai abgelaufenen Geschäftsquartal sanken die Einnahmen im Jahresvergleich nur um rund zwei Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar.

01.07.2020 / 01:46 / von: sda
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Dies teilte der Konzern am Dienstag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss in Memphis mit. Analysten hatten dagegen mit deutlich stärkeren Einbussen gerechnet. Die Anleger reagierten umgehend erfreut und liessen die Fedex-Aktien nachbörslich um über neun Prozent steigen.

Fedex musste aufgrund der Pandemie durchaus deutliche Abstriche machen, das Versandaufkommen mit Geschäftskunden ging deutlich zurück. Die boomenden Online-Bestellungen von Privatpersonen während der Lockdown-Massnahmen sorgten allerdings für eine hohe Transportnachfrage.

Der um Sonderfaktoren adjustierte Nettogewinn ging auf 663 Millionen Dollar von 1,32 Milliarden Dollar zurück. Auf eine Prognose für 2021 verzichtete der US-Paketdienstleister. Analysten sehen den US-Logistikriesen als Gradmesser für den gesamten Sektor und Frühwarnindikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft an. Fedex-Chef Frederick Smith sprach am Dienstag von einer "Herkulesleistung" seines Teams.