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Schwere Explosion in Beirut - auch Schweizer Botschafterin verletzt

Die Schweizer Botschafterin in Beirut ist am Dienstag verletzt worden, als es am Hafen der libanesischen Hauptstadt zu einer heftigen Explosion kam. Durch die Druckwelle wurden die Botschaft und die Residenz der Botschafterin stark beschädigt.

04.08.2020 / 22:06 / von: das/sda
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Helfer tragen nach der schweren Explosion in Beirut ein Opfer. (Bild: Keystone/AP/Hussein Malla)

Helfer tragen nach der schweren Explosion in Beirut ein Opfer. (Bild: Keystone/AP/Hussein Malla)

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Eine heftige Explosion in einem Lagerhaus im Hafen von Beirut erschütterte laut dem Aussendepartement (EDA) am späten Dienstagnachmittag die libanesische Hauptstadt. Die enorme Druckwelle liess laut EDA noch in kilometerweiter Entfernung Fenster bersten.

So seien auch die Schweizer Botschaft und die Residenz der Botschafterin stark beschädigt worden. Botschafterin Monika Schmutz sei dabei leicht verletzt worden und habe sich für weitere Abklärungen ins Spital begeben. Das übrige Botschaftspersonal sei wohlauf.

Mindestens 100 Menschen wurden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes getötet und etwa 4000 verletzt. Ausgelöst haben könnte die schwere Explosion eine sehr grosse Menge Ammoniumnitrat: Schätzungsweise 2750 Tonnen der gefährlichen Substanz seien jahrelang ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen von Beirut gelagert worden. Hinweise auf einen Anschlag oder einen politischen Hintergrund gab es am Dienstag nicht.

Die Schweizer Vertretung im Libanon klärt nun ab, ob weitere Schweizer Staatsangehörige von der Explosion betroffen sind. Bislang liegen dazu noch keine Hinweise vor, wie es am Dienstagabend vom EDA weiter hiess. Bei der Detonation hatte sich eine riesige Pilzwolke am Himmel gebildet. Eine Druckwelle breitete sich blitzschnell kreisförmig aus. Noch Kilometer weiter gab es Schäden.

 

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— @OyeWaleed (@OyeWaleed1) August 5, 2020

This guy was easily 1.5 to 2 miles away!!
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— Haya Noor PTI (@ImHaya__Noor) August 5, 2020

Please remember #Beirut, Lebanon in your prayers and thoughts. Many are dead and lots are injured ???? pic.twitter.com/qTNbD9ZUB6

— Syed Huzaifa (@HuzziiAli) August 5, 2020

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