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USA gedenken der Opfer von 9/11

20 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September sind in den USA diverse Gedenkveranstaltungen geplant. US-Präsident Joe Biden hat sich mit einer Videobotschaft an die Nation gewandt.

11.09.2021 / 09:49 / von: pwa/sda
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Die Terrorangriffe auf das World Trade Center in New York jähren sich am Samstag zum 20. Mal. (Archivbild: KEYSTONE/AP Photo/David Karp)

Die Terrorangriffe auf das World Trade Center in New York jähren sich am Samstag zum 20. Mal. (Archivbild: KEYSTONE/AP Photo/David Karp)

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Zum 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 soll in den USA am Samstag (ab 14.30 Uhr MESZ) bei zahlreichen Veranstaltungen an die Opfer erinnert werden. Unter anderem gibt es Gedenkveranstaltungen an den Anschlagsorten am World Trade Center in New York, am Pentagon nahe der Hauptstadt Washington und in Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania. An den jeweiligen Gedenkfeierlichkeiten wird auch US-Präsident Joe Biden teilnehmen.

Die nationale Einheit sei die grösste Stärke der Vereinigten Staaten, sagte Biden anlässlich des Gedenkens bereits im Vorfeld per Videobotschaft. In den Tagen nach den Anschlägen sei heldenhaftes Handeln, Widerstandskraft und «ein wahres Gefühl der nationalen Einheit» demonstriert worden.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris will am Samstag in Shanksville an einer separaten Veranstaltung teilnehmen und dann gemeinsam mit dem Präsidenten und der First Lady das Pentagon besuchen. Zudem gibt es im ganzen Land Trauergottesdienste, kulturelle Veranstaltungen und Schweigeminuten im Gedenken an die Anschläge und die Tausenden Todesopfer.

So wollen beispielsweise die Musiker der New Yorker Metropolitan Oper am Samstagabend zum Gedenken an die Toten das "Requiem" von Giuseppe Verdi aufführen. Ausserdem sollen zahlreiche bekannte Gebäude in der Millionenmetropole blau angestrahlt werden, unter anderem das Empire State Building. Dort, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, ragen für einige Nächte zwei blaue Lichtsäulen aus dem Boden empor. Die Polizeipräsenz in New York soll zum Jahrestag der Anschläge erhöht werden.

Am 11. September 2001 hatten islamistische Terroristen drei gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington gesteuert. Ein weiteres entführtes Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab. Den Anschlägen fielen etwa 3000 Menschen zum Opfer.

«Heute gedenken wir eines dunklen Tages, der sich in die Köpfe von Millionen Menschen weltweit eingebrannt hat», sagte UN-Generalsekretär António Guterres laut Mitteilung. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien, bei den Überlebenden und den Einsatzkräften, die damals zur Hilfe kamen. «Heute stehen wir in Solidarität mit den Menschen in New York, den USA und allen Opfern von Terrorismus weltweit.» Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats hatten im Vorfeld des Jahrestages die Gedenkstätte für die Opfer in New York besucht.

US-Aussenminister Antony Blinken erinnerte am Freitag an die «aussergewöhnliche Solidarität» der Menschen weltweit nach den Terroranschlägen vor 20 Jahren. «Sie versammelten sich vor unseren Botschaften und Konsulaten, beteten, sangen und weinten. Sie hinterliessen handgeschriebene Notizen, Blumen, Kerzen, Zeichnungen und Erinnerungsstücke», sagte Blinken. Unter den Hunderten Briefen vor der Berliner Botschaft habe zum Beispiel ein handgeschriebener Zettel gelegen, so Blinken weiter. Darauf habe gestanden: «Kennedy sagte: «Ich bin ein Berliner.» Wir sagen: «Wir sind Amerikaner.»»

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B. Kerzenmacher
am 12.09.2021 um 13:49
Immer wenn man Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen auf das World Trade Center liest, weiss mann nicht recht, ob man staunen, lachen oder weinen soll.Staunen, weil man in der Regel nicht glauben kann, dass jemand den Schwachsinn, der diesbezüglich von interessierten Kreisen im Internet verbreitet wird, heute tatsächlich noch für bare Münze nimmt. Lachen, weil die als vermeintlichen "Beweise" präsentierten Phantastereien und passend zurechtgebogenen Halbwahrheiten meist zu komisch sind, um sie ernst zu nehmen oder gar wissenschaftlich nachvollziehen zu können.Das Ganze ist Blödsinn. Punkt.Oder kurz gesagt: Der ehemalige Chef der New Yorker Feuerwehr sagte bezüglich der Verschwörungstheoretiker: "die haben doch eine schraube locker "Und damit ist das alles auch schon bestens beschrieben.