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Verdächtiger kommt nach Amokfahrt in Trier in Untersuchungshaft

Der Tatverdächtige der Amokfahrt in Trier muss in Untersuchungshaft. Er hat am Dienstag mehrere Menschen in einer Fussgängerzone umgefahren und getötet. Statt der Untersuchungshaft war zunächst auch die Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung möglich.

02.12.2020 / 17:01 / von: sbr/sda
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Bei der Amokfahrt kamen fünf Personen ums Leben. (Oliver Dietze/dpa via AP)

Bei der Amokfahrt kamen fünf Personen ums Leben. (Oliver Dietze/dpa via AP)

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Nach der tödlichen Amokfahrt mit einem Auto im Zenturm der westdeutschen Stadt Trier kommt der dringend tatverdächtige Mann in Untersuchungshaft. Das teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit.

Wegen Hinweisen auf eine mögliche psychische Erkrankung war auch die Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung infrage gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen steuerte der 51-jährige Deutsche aus dem Kreis Trier-Saarburg am Dienstag betrunken einen PS-starken Sportgeländewagen gezielt in Menschen in der Fussgängerzone von Trier. Fünf Menschen starben, darunter ein neun Wochen altes Baby und sein Vater.

Zu den Todesopfern zählen neben dem Baby und dem 45-jährigen Vater drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren. Die Mutter des Babys hat überlebt und liegt den Behörden zufolge ebenso im Krankenhaus wie ihr eineinhalb Jahre alter Sohn. 14 Menschen wurden verletzt. Der Mann war nur vier Minuten nach der Alarmierung der Polizei gestoppt und festgenommen worden.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Amokfahrer ohne organisierten Hintergrund handelte. Es gebe auch weiter keine Hinweise auf ein politisches Motiv. Der Mann hat der Polizei zufolge ausgesagt. Zu Inhalten könne man zunächst keine Angaben machen. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als mehrfachen Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung ein. Es gebe keinen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter oder Komplizen des Festgenommenen.

 

 

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