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Wieder Höchststand bei Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der binnen eines Tages übermittelten Corona-Neuinfektionen hat in Deutschland wieder einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen 76 414 Fälle in 24 Stunden.

26.11.2021 / 06:53 / von: jis/sda
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Eine Mitarbeiterin trägt Maske und Schutzkleidung an einer mobilen Corona-Teststation. (Bild: Keystone/Christian Charisius)

Eine Mitarbeiterin trägt Maske und Schutzkleidung an einer mobilen Corona-Teststation. (Bild: Keystone/Christian Charisius)

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Vor genau einer Woche waren es 52 970 erfasste Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 438,2 an - ebenfalls ein Höchstwert. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 419,7 gelegen, vor einer Woche bei 340,7 (Vormonat: 113,0). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.32 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 357 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 201 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 650 170 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 5,79 an (Mittwoch: 5,74). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 4 775 300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100 476. Die mit Abstand höchste Inzidenz unter den deutschen Bundesländern weist Sachsen auf (1192,8), das Land mit der niedrigsten Impfquote.

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B. Kerzenmacher
am 29.11.2021 um 19:34
Sämtliche Gelder aus den Bussen der Impfgegner sollten zur Zahlung der Sozialhilfe der Flüchtlinge eingesetzt werden. So könnte man die Steuerzahler von den jährlichen Milliardenkosten im Asylwesen etwas entlasten.