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16 Faustschläge resultieren in 45 Monaten Haft

Ein junger Winterthurer verprügelte einen Jugendlichen 16 Mal mit der Faust ins Gesicht und filmte die Tat. Nun hat ihn das Bezirksgericht Winterthur verurteilt.

18.02.2021 / 08:31 / von: mma
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16 Mal schlug er seinem Opfer mit der Faust ins Gesicht. (Symbolbild: Pixabay.com/Tom und Nicki Löschner)

16 Mal schlug er seinem Opfer mit der Faust ins Gesicht. (Symbolbild: Pixabay.com/Tom und Nicki Löschner)

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Das Bezirksgericht Winterthur hat ein ehemaliges Mitglied der G-Level-Gang am Mittwoch zu 45 Monaten Haft, einer Geldstrafe von 300 Franken sowie einer Busse von 400 Franken verurteilt. Zudem muss er seinem Opfer 1'000 Franken Genugtuung zahlen sowie die Verfahrenskosten von 2'000 Franken übernehmen. Dies berichtet der «Landbote». Die Haftstrafe werde zugunsten einer Massnahme aufgeschoben, diese hat er bereits angetreten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Im November 2018 hatte ein heute 22-jähriger Mann aus Winterthur gemeinsam mit zwei Freunden einen Jugendlichen an eine Bushaltestelle in Winterthur gelockt, danach in den Wald gezwungen und ihm dort 16 Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Tat hat er mit Handy des Opfers gefilmt. Das Opfer erlitt eine Rissquetschwunde und ein leichtes Hirntrauma und musste notfallmässig ins Spital gebracht werden.

Der Beschuldigte gab gemäss der Zeitung vor Gericht an, dass er einer der stellvertretende Anführer der G-Level-Gang war. Die Gang soll schweizweit mehrere Dutzende Mitglieder gehabt haben. Der Angeklagte sprach gar von 200 Mitgliedern. In Winterthur sei die Gang nicht mehr aktiv.

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