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«Achtung Scientology Sekte»

Aktivisten warnen neben einem Informationsstand von Scientology in Winterthur Passanten vor der - in ihren Augen - gefährlichen Sekte. Bei Scientology hat man wenig Freude über die Störaktion der Aktivisten.

27.07.2019 / 17:32 / von: rme/mst
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In Winterthur haben Aktivisten vor Scientology gewarnt. (Screenshot: TELE TOP)

In Winterthur haben Aktivisten vor Scientology gewarnt. (Screenshot: TELE TOP)

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Mit einem Plakat auf dem «Achtung Scientology Sekte» drauf steht, gehen die Aktivisten neben dem Informationsstand von Scientology rauf und runter. Wenn ein Passant einen Flyer von Scientology mitnimmt, sprechen sie die Person an und fragen, ob sie wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Bei Scientology handle es sich um eine gefährliche Sekte, die Leute rekrutieren wolle und vor der gewarnt werden müsse, sagt Yolanda Sandoval Künzi von «Freie Anti-SC Aktivisten». Die Aktion der Aktivisten sei diskriminierend, sagt Beni Hollenstein von Scientology. Man wolle die Leute über Scientology und die Theorie Dianetik informieren, das dürfe nicht verhindert werden.

TELE TOP war bei der Störaktion in Winterthur dabei:

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Raimund Barkam
am 29.07.2019 um 06:27
Die US-amerikanische Scientologysekte bringt viel Leid und oft große finanzielle Probleme für Scientologen und insbesondere deren Familienangehörige, die nicht in dieser Sekte sind!Scientology zerstört unter anderem durch den Disconnectbefehl (Trennungsbefehl) Familien weltweit!Wer nicht so reich wie die bekanntesten Scientologyangehörigen wie TOM CRUISE, KIRSTEN ALLEY, PRISCILLIA PRESLEY oder auch JOHN TRAVOLTA ist, verschuldet sich bis über beide Ohren.Werden Politiker in Deutschland nicht auch dahingehend vereidigt, ...... "Schaden vom deutschen Volke abzuhalten....!"??? ***Kommentar von der Redaktion bearbeitet***
Dirk
am 28.07.2019 um 13:03
Hinter dem Vorwurf Scientology versuche andere zu manipulieren und betreibe Gehirnwäsche steht der Versuch zu bewirken, dass Scientology nicht den Schutz gemäss der Menschenrechtserklärung Artikel 18 gewährt wird. Nur wenn dieser bereits mehrfach gerichtlich als unhaltbar eingestufte Vorwurf aufrechterhalten wird, kann Scientology weiter angegriffen werden. Wie weit die Aktivisten wie hier im Artikel beschrieben, mit Gegenaktionen zu Informationsveranstaltungen selbst die Menschenrechte verletzen (unzulässige Einflüsse von aussen), wäre ein interessantes Thema.Allg. Menschenrechte:Erläuterungen zu Artikel 18Es ist nicht lange her, dass auch in Europa Menschen wegen ihrer Religion oder Überzeugung verfolgt, gefoltert oder hingerichtet wurden. Viele Kriege hatten ihre Ursache in unterschiedlichen Auffassungen über die richtige Religion. Das Recht, seine Religion oder Überzeugung zu leben, sei dies im privaten Raum, sei dies in der Öffentlichkeit, das Recht, die Religion weiterzugeben und zu unterrichten, und das Recht auf andere Kundgebungen des Glaubens schützt daher nicht nur ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, sondern trägt auch zum Frieden innerhalb einer Gesellschaft und zwischen Staaten bei.Das Recht auf Gedankens- und Gewissensfreiheit ist das Recht eines jeden, sich seine Gedanken und sein Gewissen ohne unzulässige Einflüsse von aussen autonom zu bilden. Jeder Eingriff, wie etwa Hirnwäsche oder Beeinflussung durch Medikamente zwecks Manipulation des Bewusstseins oder des Unterbewussten, ist verboten.