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Akazie steht vor dem Aus

Das Restaurant Akazie in Winterthur steht vor dem Aus. Die reformierte Kirche streicht dem Projekt 160‘000 Franken, weil die Ziele zu unkonkret seien.

02.12.2019 / 07:51 / von: mma
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Das Restaurant schrieb 2018 ein Minus von 210'000 Franken. (Screenshot: Google Maps)

Das Restaurant schrieb 2018 ein Minus von 210'000 Franken. (Screenshot: Google Maps)

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Seit gut zwei Jahren betreibt die Fabrikkirche das Restaurant Akazie am Merkurplatz im Winterthur. Doch der Betrieb läuft harzig. Vergangenes Jahr resultierte in der Gastronomie ein Minus von 210‘000 Franken.

Und dies, obwohl man verschiedene Massnahmen ergriff. So versuchte man mehr Gäste mit veganen und vegetarischen Menüs anzulocken. Auch die Öffnungszeiten wurden zwischenzeitlich auf den Abend ausgedehnt. Mittlerweile ist man wieder zum Mittagsbetrieb zurückgekehrt. Was gleich bleibt: Die Gäste können den Preis der Menüs selbst bestimmen.

Die kantonale Synode streicht der Fabrikkirche nun den jährlichen Beitrag von 160‘000 Franken. Dies beschloss sie am Dienstag, wie der «Landbote» schreibt. Der Entscheid war sehr knapp: 50 zu 48 Stimmen. Die Synode begründet den Entscheid damit, dass sie kein richtiges Konzept erkenne. Es habe «keine fristgerechte Klärung der Neuausrichtung und Finanzierung» erreicht werden können, wird die Synode in der Zeitung zitiert.

Im Vorfeld der Synodensitzung machte sich der Winterthurer Stadtverband für die Fabrikkirche ein – allerdings erfolglos. Der Stadtverband selbst unterstützt die Fabrikkirche mit jährlich 240‘000 Franken. Bis 2021 sind diese Beträge garantiert. Ob der Verband noch mehr Geld aufwerfen und für den Kanton in die Bresche springen will, ist derzeit unklar.

Der Mietvertrag des Restaurants Akazie wurde vorsorglich auf Ende 2020 gekündigt. Falls das Projekt wieder Aufwind erfährt, könnte der Vertrag dennoch verlängert werden.

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