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Alterszentren in Winterthur sollen digitalisiert werden

Der Stadtrat will eine halbe Million Franken in die Digitalisierung von den Altersheimen in Winterthur investieren. Mit dem Geld sollen elektronische Dossiers über die Bewohner erstellt werden. Dort steht dann zum Beispiel drin, was sie für Behandlungen erhalten.

28.06.2019 / 08:35 / von: mco
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Die Dokumentation der Pflege erfolgt gegenwärtig noch in Papierform. (Symbolbild: pixabay.com/rawpixel)

Die Dokumentation der Pflege erfolgt gegenwärtig noch in Papierform. (Symbolbild: pixabay.com/rawpixel)

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Bisher werden in den Alterszentren in Winterthur die Daten über medizinische Behandlungen, Pflege und Therapien der Bewohner auf Papier erfasst. Dies soll sich in Zukunft ändern, da es nicht mehr zeitgemäss sei, teilt die Stadt Winterthur in einer Medienmitteilung mit. 

Der Stadtrat rechne mit Gesamtkosten in der Höhe von maximal 480'000 Franken für die elektronische Bewohnenden-Dokumentation. Darin eingeschlossen seien neben den Kosten für die Software unter anderem auch die Kosten für die Einführung und die Hardware.

Die Anschaffung einer Dokumentations-Software sei aus übergeordneten Gründen nötig: Gemäss dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier müssen alle Pflegeinstitutionen, die stationäre Pflegeleistungen zulasten der obligatorischen Krankenversicherung abrechnen, bis April 2022 ein elektronisches Patientendossier anbieten können.

Die Einführung einer elektronischen Bewohnenden-Dokumentation bilde die Grundlage für das bundesrechtlich vorgeschriebene elektronische Patientendossier, heisst es in der Medienmitteilung.

Die Investition muss durch den Grossen Gemeinderat genehmigt werden, bevor das Projekt voraussichtlich Ende 2019 gestartet werden kann.

 

 

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