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Am KSW mangelt es an Material und Medikamente

Im Kantonsspital Winterthur mangelt es zurzeit an Medizinprodukten und Medikamenten. Schuld sind zusätzliche Auflagen und Corona.

17.08.2022 / 10:49 / von: rbe
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Am KSW werden Medikamente und Medizinprodukte aus verschiedenen Gründen knapp. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Am KSW werden Medikamente und Medizinprodukte aus verschiedenen Gründen knapp. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Wie der Leiter Einkauf und Logistik beim KSW Patrick Müller gegenüber dem Landboten sagt, fehle es vor allem an einfachen Produkten wie Zangen, um Gegenstände aus der Nase von Kleinkindern zu entfernen. Aber auch andere Medizinprodukte und Medikamente seien Mangelware. Schuld ist unter anderem das gescheiterte Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz. Dadurch gibt es mehr Auflagen für den Import vom Medizinprodukten. Dazu kommt ein höherer administrativer Aufwand. 

Das KSW rechnet auch für die Jahre 2023 und 2024 mit Problemen. «Wir wissen noch nicht, ob alle betroffenen Produkte nach der neuen Norm nachzertifiziert werden oder ob wichtige Produkte vom Markt verschwinden. Das würde die Patientenversorgung am KSW gefährden», sagt Müller. Der Mangel an Medikamenten sei mit einer weltweit erhöhten Nachfrage infolge der Coronapandemie zu erklären.

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